Gut vorbereitet und spielfreudig

Konzert  Streicher der Musikschule präsentierten Werken aus vielen Ländern der Erde

Unter Leitung von Daniel Kladt spielen die jungen Musiker des Fachbereichs Streichinstrumente Werke aus „aller Welt“. (Foto: privat)

Die jungen Musiker waren bestens vorbereitet und zeigten in solistischen und kammermusikalischen Besetzungen, was in ihnen steckt. Die rund 80 Zuhörer im Konzertsaal am Schillerplatz waren begeistert vom Engagement und der Spielfreude aller Akteure.

Unter Leitung von Fachbereichsleiter Daniel Kladt eröffneten die „MiniStrings“ mit dem Titel „Intercity“ geschlossen und intonationssicher das Programm. Julius Hardt und Marie Hundt, beide aus der Celloklasse von David McDonald, zeigten mit Beiträgen von Schumann und Arlen ihr Können, Violinistin Anika Reinhardt (Klasse Ruta Birkofer) überzeugte bei Potstocks „Souvenir de Sarasate“ mit musikantischem Spiel, begleitet von Thomas Sander am Klavier.

Das Quartett mit Erich Wenge, Anika Reinhardt (Violinen, Klasse Ruta Birkofer), Hannah Homburg (Cello, Klasse David McDonald) und Rikard Müller (Kontrabass, Klasse Stefan Schneider) spielte sich mit „Oblivion“ und glutvollen Tangoklängen von Astor Piazzolla in die Herzen der Zuhörer. „Jugend musiziert“-Preisträger Erich Wenige zeigte anschließend mit Béla Bartóks „Rumänischen Volksweisen“, warum er frischgebackenes Mitglied der Deutschen Streicherphilharmonie ist. Der Zwölfjährige gestaltete die Balkanklänge feurig, temperamentvoll und mit großem Ausdruckswillen. Sevinch Mahmud (Cello, Klasse David McDonald) gefiel mit Stutschewskys „Wanderer’s Song“, bevor das Trio Jacqueline Dodoc, Lea Matzen (Violinen, Klasse Daniel Kladt) und Anika Wolf (Klavier, Klasse Irena Uhl) mit „Subotica“ von Höricht und einer draufgängerischen Interpretation für stürmischen Beifall sorgte.

Nach dem Abschluss mit James Horners „Music from Titanic“ erklingt lang anhaltender Beifall

Hannah Hamborg zeigte sich anschließend bei Faurés „Sicilienne“ intonationssauber und musikalisch feinfühlig. Den Schlusspunkt setzte das Projektorchester, wieder unter Leitung von Daniel Kladt, mit James Horners „Music from Titanic“. Mit Leidenschaft und Spiellaune beendeten die jungen Musiker ein beeindruckendes Konzert und ernteten dafür lang anhaltenden Beifall. (red)


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