Henkel: System für Arbeitsschutz gelobt

BERUF Witteck: Erstes Unternehmen in Hessen

Die Firma Henkel hat seit 1956 in Schönbach eine Niederlassung. Seit 1925 existierte das Vorgänger-Unternehmen Gerhard Collardin. (Foto: Henkel/Schönbach)

Vorausgegangen war ein umfassendes Begutachtungsverfahren, die ASCA-AMS-Bestätigung, bei dem Experten des Regierungspräsidiums Gießen (RP) das Arbeitsschutzmanagementsystem der Firma geprüft haben. "Ich freue mich, Ihnen als erstem hessischen Unternehmen eine Urkunde für Ihr erfolgreich geführtes Arbeitsschutzmanagementsystem überreichen zu können", sagte Witteck.

Der Standort Schönbach der Düsseldorfer Henkel AG existiert seit 1925 (vormals Gerhard Collardin GmbH) und gehört seit 1956 zum Henkel Konzern. Am Standort Schönbach werden Metallvorbehandlungschemikalien für Automobil- , Stahl-, Elektronik- und Luftfahrtindustrie hergestellt.

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Jährlich erhalten sieben Unternehmen in Hessen die Gelegenheit, sich und ihr Arbeitsschutzmanagementsystem einer Bewertung durch Experten der Arbeitsschutzaufsicht bei den Regierungspräsidien unterziehen zu lassen. Bei positivem Abschluss erhält das Unternehmen eine ASCA-AMS-Bestätigungsurkunde mit dreijähriger Gültigkeitsdauer. Das Programm ist Bestandteil der gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie, die in den Jahren 2013 bis 2018 den Fokus auf die betriebliche Organisation des Arbeitsschutzes legt. In Hessen bezieht die Arbeitsschutzaufsicht bereits seit Mitte der 90er Jahre die betriebliche Organisation in die Betrachtungen ein, wenn es darum geht, den Arbeitsschutzstand in Firmen zu verbessern.

- Voraussetzung für die Teilnahme am Programm ist ein eingerichtetes Arbeitsschutzmanagementsystem. Interessierte Unternehmen können sich unter Telefon: (0641) 3 03 32 77 an Michèle Wachkamp beim Fachzentrum für systemischen Arbeitsschutz und Arbeitsgestaltung des RP für ein unverbindliches Beratungsgespräch wenden.


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