Hirsche fotografieren hat kein Nachspiel

JAGDSTÖRUNG Landrat stellt Bußgeldverfahren ein

Diesen kapitalen Hirsch hatte der Simmersbacher Naturfotograf Mirko Fuchs am 21. September vor der Linse. Nicht weit entfernt saßen Jäger auf einem Hochsitz und kamen nicht zum Schuss. Schuld daran soll der Fotograf gewesen sein. Fuchs wurde wegen des Verdachts auf Störung der Jagd angezeigt. Das Verfahren ist mittlerweile eingestellt worden.

(Foto: Archiv/Fuchs)

Der Landrat des Kreises Siegen Wittgenstein teilte mit Schreiben vom 3. Dezember mit, dass das Bußgeldverfahren wegen des Verdachts auf Störung der Jagdausübung und unbefugter Störung von Wild eingestellt worden sei.

Bei einer "Pirsch" am 21. September hatte der Simmersbacher Fotos eines kapitalen Hirsches gemacht. In der Nähe saßen Jäger auf einem Hochsitz und wollten einen Geweihten erlegen. Dieser sprang ab, so dass ein Jagdgast nicht zum Schuss kam.

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Der Geschäftsführer der Rentkammer Wittgenstein hatte Fuchs daraufhin angezeigt. (hk)


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