Hoffnungsschimmer inmitten der Hilflosigkeit

Aktion  Rechtenbacher Hilfswerk setzt sich für Menschen in der Ukraine ein / Sachspenden gehen auf Reise

Über einen vollgepackten Laster mit Hilfsgütern aus Deutschland dürfen sich die Menschen in Swetlowodsk (Ukraine) freuen. (Foto: privat)

Armut und Arbeitslosigkeit scheinen die Menschen in der Ukraine zu erdrücken, treiben sie in die Verzweiflung. Herausforderungen obendrein sind unzählige Flüchtlinge aus Kriegsgebieten und die Wirtschaftskrise im Land.

„Brücke der Hoffnung“ aus Rechtenbach scheint da ein wahrer Hoffnungsschimmer inmitten des Elends zu sein. 1977 geründet, unterstützt das Hilfswerk mit Kleider- und Sachspenden das Gebiet rund um Swetlowodsk, südöstlich von Kiew. Mehrmals im Jahr bringt ein 34-Tonner Hilfsgüter und Hoffnungsboxen von Rechtenbach in die Ukraine. „Brücke der Hoffnung“ lagert und sortiert alle Hilfsgüter, die persönlich von Mitarbeitern an in notgeratene Kinder und Familien weitergegeben werden.

Anzeige

In der Ukraine selbst betreut das Hilfswerk in verschiedenen Einrichtungen ständig etwa 200 Kinder. Viele Familien erhalten zudem Saatgut zum Aussäen und Brennholz zum Heizen.

Mit einer Patenschaft Arme unterstützen

Die Aktion „Hoffnungsbox“ läuft über das gesamte Jahr. Die Pakete kann jeder aus verschiedenen Anlässen zur Ermutigung, zum Geburtstag oder zu Weihnachten – packen.

Gefüllt sein dürfen die Boxen je nach Alter mit Pflegeprodukten, Spielsachen, Schulsachen und Bekleidung wie T-Shirts, Socken, Schals, Mützen und Unterwäsche. Nicht erlaubt sind Medikamente, Alkohol, Zigaretten und Bargeld.

Gepackte Hoffnungsboxen können mit der Post an „Brücke der Hoffnung“ geschickt oder persönlich in Rechtenbach abgegeben werden.

Um künftig noch weitreichender helfen zu können, bietet „Brücke der Hoffnung“ zudem Kinder-, Mitarbeiter- und Jahrespatenschaften an, die engagierte Bürger für monatlich 25 Euro übernehmen können. Ebenso weiter läuft die „Aktion handgestrickte Socken für die Ukraine“.

Nähere Auskünfte zu den Unterstützungsmöglichkeiten gibt es telefonisch unter (06441)73304 sowie per Mail an info(at)bdh.org oder im Internet unter www.bdh.org. Das Hilfswerk selbst hat seinen Sitz Am Brückelchen 42 in 35620 Hüttenberg. (mo)


Mit ePaper wird die Zeitung digital: Testen Sie jetzt das ePaper Ihrer Heimatzeitung zwei Wochen kostenlos!
Link zum Thema
Copyright © mittelhessen.de 2017
Kommentare (0)
Mehr aus red.web unzugeordnet