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Horn schließt im März 2015

INNENSTADT "Sehen keine Möglichkeit, das Geschäft rentabel fortzuführen"

Dillenburg. Weiterer herber Verlust für die Dillenburger Innenstadt: Im März 2015 schließt eines der renommiertesten Bekleidungshäuser in der Region: das Modehaus Horn. "Nach langem zähen Ringen haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen", bestätigte Inhaber Heinz Hermann-Plaasch.

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@Kain Penny (Facebook): So kann man die Angelegenheit natürlich auch betrachten. Natürlich stellt sich die Frage, ob die marktwirtschaftlichen Entwicklungen hin zur McDonaldisierung unserer Gesellschaft mit der mehr
Ausbildung uniformer Einzelhandelsketten und standardisierter Serviceleistungen im Zuge einer Marktwirtschaft wirklich so wünschenswert sind. Was Sie als "Fortschrittsverweigerung" bezeichnen, ist nichts anderes als bewusster Konsum, der in der Masse durchaus etwas bewirken kann!
Das ist die dramatischste Meldung, seit der Schließung vom Ihr Platz. Jetzt wird es nicht mehr lange dauern bis Seibel und Co. schließen. Schuld haben nicht die Politiker oder das Internet, sondern die Kunden/Bürger, mehr
die durch ihr Einkaufverhalten dieses Städtesterben zu verantworten haben. Lustig nur, dass jetzt viele wieder einen Grund haben werden über Dillenburg zu lästern, aber bestimmt dieses Jahr noch kein einziges mal hier einkaufen waren.
Ist der Online-Handel wirklich allein schuld am Niedergang von Fachgeschäften in den Innenstädten? Die Gründe sind vielfältig. Stadtplaner, kommunale Politik und die Bürgermeister haben lange Jahre auf die "grüne Wiese" mehr
gesetzt und mit großzügigen Bebauungsplänen all die Märkte dort zugelassen. Die Kehrseite ist jetzt in den Stadtkernen zu sehen. Zerfall, Investitionsschwäche. Geschäfte, Kunden und Bewohner wandern ab. Eine Entwicklung, die schon lange vor dem boomenden Online-Handel einsetzte.
Hartmut Bock, Weilburg
Der Onlinehandel ist ein Problem was der Einzelhandel sich stellen muss. Das andere ist aber auch, was vom Lohn noch bleibt. Schau dir die Jungs der Unternehmen an, welche am Tag 300 Pakete ausliefern, sich abhetzen und mehr
dann nicht mal alles los werden. Frag sie was sie bekommen, vielleicht verstehst du warum heute alles billig sein muss.

Schau dir die Firmen in der Umgebung an, wieviele Leiharbeiter dort sind.....Männer und Frauen mit Kinder, frag was sie verdienen und ob sie wissen ob sie Morgen noch dort arbeiten....

Dann schau dir jene an die ihre Festanstellung haben, und was von der letzten Lohnerhöhung nicht wieder aufgefressen wurde......da muss auch jeder Cent gedreht werden.

Dillenburg fährt mit voller Wucht auf seinen Untergang zu. In den Kindergärten hat man die Preise erhöht und das Etat für mehr Erzieher, pädagogisches und Bastelmaterial drastisch gekürzt.....Da verteilt man sogar Kleber untereinander das jeder Kindergarten ein bisschen was tun kann. So siehts aus.
Das ist einfach schade ! In Dillenburg kommt viel zusammen zur Zeit, viel negatives. Will jetzt gar nicht die Politik im Ganzen oder den Bürgermeister oder andere Entscheidungsträger in den Ring werfen. Viele/s mehr
haben/hat dazu beigetragen das es so ist.
Nur & das ist kein alleiniges Dillenburger Problem sondern betrifft viele Städte - wenn ich sehe in welchen Unmengen mittlerweile online Pakete mit allen möglichen Waren bequem nach Hause geordert werden und das möglichst billig & sich andererseits über schwindenden Einzelhandel in den Städten beschwert wird, wird mir übel !
JEDER gräbt mehr oder weniger fleißig mit - und manche tun so,als merken sie es nicht. Schade !
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