In Fitnessstudios gibt es oft kein Widerrufsrecht

Vertrag  Verbraucherzentrale klärt Stolperfallen auf

Das erklärt die Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern. Es sei denn, der Kunde hat es ausdrücklich mit dem Betreiber vereinbart. Kunden sollten daher wissen, worauf sie sich einlassen, denn für eine Kündigung gelten Regeln.

So gilt häufig eine Kündigungsfrist. Höchstens sollte diese drei Monate zum Vertragsende betragen. Eine automatische Vertragsverlängerung ist möglich, wenn dies ausdrücklich geregelt ist. Wird in den allgemeinen Geschäftsbedingungen eine Kündigung per Einschreiben verlangt oder werden die gesetzlichen Kündigungsfristen nicht beachtet, ist die Klausel ungültig.

Eine außerordentliche Kündigung ist unter bestimmten Voraussetzungen meist möglich – etwa bei dauerhafter Sportunfähigkeit, einem Umzug des Studios, unzumutbaren Änderungen der Öffnungszeiten oder bei wesentlichen Leistungsänderungen. (tmn)


Mit ePaper wird die Zeitung digital: Testen Sie jetzt das ePaper Ihrer Heimatzeitung zwei Wochen kostenlos!
Link zum Thema
Copyright © mittelhessen.de 2018
Kommentare (0)
Mehr aus red.web unzugeordnet