In der Spedition führen 44 Prozent Frauen

NETZWERKTREFFEN "Mehr Frauen in Führungspositionen" prüft, was Transland in Haiger erreicht hat

Die beteiligten Unternehmen des Bündnisses für Chancengleichheit "Mehr Frauen in Führungspositionen" (siehe Kasten: Hintergrund) waren deshalb in Haiger zu Gast.

Geschäftsführer Morten Svendsen gab den Besuchenden einen Überblick über das Speditions- und Logsitikunternehmen Transland Spedition GmbH, das seit 2007 zur "Zufall"-logistics group gehört und seit 2009 auf der Kalteiche in Haiger ansässig ist.

Anzeige

Der Geschäftsführer betonte, wie wichtig es für die Wirtschaft sei, die gut ausgebildeten Frauen nach der Elternzeit zurück in den Betrieb zu holen und ein familienfreundliches Arbeitsumfeld zu schaffen.

Maja Heimerl, Prokuristin der Spedition ergänzte, dass der Frauen- bzw. Mütteranteil der 140 Beschäftigten hervor. Für Berufsrückkehrende nach der Elternzeit biete Transland viele Teilzeitbeschäftigungen in unterschiedlichen Modellen an. Für Quereinsteigende oder Mitarbeitende, die länger ausgesetzt haben, besteht zudem die Möglichkeit, durch spezifische Wiedereinstiegsprogramme der "forward academy für Logistikunternehmen" auf die Berufsrückkehr vorbereitet zu werden. Svendsen stellte das 2012 gefasste Unternehmensziel vor, den Frauenanteil bis zum Jahr 2015 in der Führungsebene um zehn Prozent zu erhöhen. Angestrebt wurde zudem ein Frauenanteil in der kaufmännischen Führungsebene von 43 Prozent im Jahr 2015. Dieser wurde mit 44 Prozent zum 31. Dezember 2014 bereits erreicht.

Letzte Veranstaltung des Netzwerks in diesem Jahr war ein Workshop der Europäischen Akademie für Frauen in Wirtschaft und Politik (EAF) Berlin zu Themen wie Resilienz für Führungskräfte, flexiblen Arbeitsmodellen und Lebensverlaufsorientierung. Gastgeber war Bosch Thermotechnik in Wetzlar.


Jetzt kostenlosen Probemonat sichern und unbegrenzt auf mittelhessen.de und in der News-App lesen!
Link zum Thema
Copyright © mittelhessen.de 2014
Kommentare (0)
Mehr aus red.web unzugeordnet