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Jäger fordern: Im Frühjahr sollen Hunde an die Leine

NATURSCHUTZ Wildtiere in der Brut- und Setzzeit schützen

Weilburg (red), Die Zahl der Übergriffe von freilaufenden Hunden auf Wildtiere ist in den letzten Jahren drastisch gestiegen. Das berichtet die Jägervereinigung Oberlahn und fordert eine Leinenpflicht für Hunde während der Brut- und Setzzeit.

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Konfuzius sagen: "Mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft wird, wer ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet." (§ 17 Nr.1 Tierschutzgesetz)

Das vorherige mehr
Kontrollieren einer zu mähenden Fläche auf evt. dort abgelegte Jungtiere - in welcher Form auch immer (Abschreiten, Suchhund, Vergrämen usw.) - ist Ausfluss tierschutzrechtlicher Bestimmungen und gehört zu den begleitenden Sicherungsmaßnahmen. Bereits das fahrlässige Unterlassen stellt eine billigende Inkaufnahme ausgemähter (getöteter oder schwerst verletzter) Tiere dar. Sollte sich der Betreffende außer Stande sehen, geeignete Maßnahmen selbst umzusetzen, trifft ihn die Pflicht, dem zuständigen Jagdausübungsberechtigten eine zeitgerechte Benachrichtigung über die anstehende Maht zugehen zu lassen.

Seit Beginn des neuen Jahrtausends gibt es erfreulicherweise zunehmend Rechtsprechung, die diesbezüglich schuldhafte Nachlässigkeiten entsprechend sanktioniert.
Natürlich sollten Hund auch im Wald auf jeden Fall an die Leine.

Aber wie sollten bitte Landwirte jede zu mähende Wiese vorher abgehen? Erst mal ein paar Tage vor der Heuernte nur Wiesen abschreiten? Schwachsinn. Hat mehr
zudem mit dem Artikel nichts zu tun.
Wildtiere fordern: ein sofortiges Verbot der Hobbyjagd, welche nichts weiter ist als ein blutiger Sport, der keinerlei Nutzen für die Natur hat. Jäger argumentieren immer mit denselben Halb- und Unwahrheiten, um ihren mehr
grausamen Spaß zu rechtfertigen:

Beispiel Tollwut: Deutschland ist seit Jahren tollwutfrei, und zwar nicht durch die Jagd, sondern durch das Auslegen von Impfködern

Beispiel Fuchsbandwurm: Der Fuchsbandwurm wird überwiegend von Mäusen und anderen Kleinnagern übertragen. Diese dienen nicht nur dem Fuchs als Nahrung, sondern auch Hunden und Katzen. Wer glaubt, der Fuchsbandwurm sei durch die Jagd auf Füchse wirkungsvoll zu bekämpfen, der sollte auch seinen Hund oder seine Katze von einem Jäger erschießen lassen; die Wahrscheinlichkeit, sich an seinem Haustier zu infizieren, ist um ein vielfaches höher als durch einen Fuchs. Der Molekularbiologe und Fuchsbandwurm-Experte Klaus Brehm von der Universität Würzburg sagt: "Dass man sich von Beeren den Fuchsbandwurm holen kann, gehört ins Reich der Legenden. Es ist für keinen einzigen Patienten erwiesen, dass er sich so angesteckt hat.“

Beispiel Fuchsräude: Die Fuchsräude ist nur durch direkten Kontakt übertragbar. Solange man den Fuchs nicht anfasst, kann wenig passieren.

Beispiel Wildschweine: Werden in einem Bezirk viele Wildschweine getötet, ist das Nahrungsangebot für die verbleibenden Wildschweine größer und diese vermehren sich stärker. Die Natur reguliert sich nun einmal selbst, ganz ohne Jäger, wie seit Jahrmillionen. Wenn der Jagddruck im Wald zu groß wird, ziehen die Wildschweine in die Vorgärten in Ortsrandlagen. Durch den Abschuss der Leitbachen bei Drückjagden wird eine unkontrollierte Vermehrung geradezu durch die Jäger provoziert.

Worum es bei der Jagd wirklich geht, kann man z.B. der Jägerzeitung „Wild und Hund“ entnehmen. In der Ausgabe 13/2001 stand z.B. geschrieben: „Jagd ist eben nicht in erster Linie Hegen, sondern im ganz ursprünglichen Sinn Beutemachen, und Beute wollen wir doch machen. Es ist nicht verwerflich, Freude zu empfinden, wenn es gelungen ist, ein Stück Wild zu erlegen. Nein, es darf durchaus Freude bereiten, wenn ein Stück Wild durch einen sauberen Schuss schmerzlos verendet“.
Jäger fordern: Im Frühjahr sollen Hunde an die Leine...

Die Rehkitze fordern: Die zahlreichen Landwirte, die eine zu mähende Wiese nicht zuvor abschreiten (lassen), sollen an die Leine!

Die Rehkitze fordern weiter: mehr
Jäger (hier zumeist Großstädter), die für ein Drückjagdwochenende (in Hessen) eine vierstellige Summe hinblättern, ohne auch nur ein einziges erlegtes Stück behalten zu dürfen, sollten ebenfalls unbedingt an die Leine!
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