Kampagne will Frauen schützen

Die Kreis-Frauenbeauftragte Angelika Kämmler und Landrätin Anita Schneider (SPD) warnen vor K.o.-Tropfen, die sich erfahrungsgemäß meist gegen junge Frauen richten.

Überall dort, wo junge Menschen Party machen und sich mit Freundinnen und Freunden vergnügen wollen, können diese Mittel die Feier schnell beenden und zum Gräuel werden. Sie sind unsichtbar, geruchlos und geschmacksneutral und werden heimlich ins Getränk gemischt. Die Wirkung ist unberechenbar und kann sogar lebensbedrohlich sein. Die Opfer werden praktisch willenlos und sind leicht manipulierbar.

Damit es gar nicht erst so weit kommt und die Party friedlich verläuft, informiert das Kreisfrauenbüro mit der Kampagne "k.o.cktail? - Feiern, Party, Spaß - keine K.o.-Tropfen im Glas" darüber, wie es gelingen kann, möglichst sicher durch den Party-Abend zu kommen. "Wir wollen die jungen Leute unterstützen, sich bestmöglich vor der ungewollten Verabreichung von K.o.-Tropfen zu schützen", sagt die Landrätin. Sie verweist aber zugleich auch auf Tipps, was zu tun ist, wenn es trotz aller Vorsicht doch passiert ist.

Das Faltblatt enthält außerdem Notrufnummern und vermittelt Kontakt zu Beratungsstellen.


Mit ePaper wird die Zeitung digital: Testen Sie jetzt das ePaper Ihrer Heimatzeitung zwei Wochen kostenlos!
Link zum Thema
Copyright © mittelhessen.de 2014
Kommentare (0)
Mehr aus red.web unzugeordnet