Kampf den Parasiten durch Naturstoffe

TIERE Teebaumöl kann gefährlich werden

Dr. Heidi Bernauer-Münz. (Foto: Privat)

Zecken und andere Parasiten lassen sich mit naturnahen Mitteln bekämpfen. Aber nicht alle sind für Tiere unbedenklich. (Foto: colourbox)

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Viele Angebote erfüllen jedoch nicht die in sie gesetzten Erwartungen und ohne Nebenwirkungen müssen sie auch nicht sein.

Wenn Naturstoffe eine gewisse Wirkung auf Parasiten haben, können sie auch auf den Wirt wirken. Stark duftende Substanzen, wie zum Beispiel Teebaumöl, wehren zwar Insekten ab, drangsalieren aber auch eine Hundenase enorm.

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Die Geruchswelt eines Hundes ist jenseits unserer Vorstellungskraft. Hunde können Geruchsspuren von verschiedenen Menschen noch nach Tagen gut wahrnehmen. Extreme Gerüche schränken ihren Geruchssinn stark ein und stören enorm beim "Zeitung lesen" unterwegs.

Noch dramatischer ist Teebaumöl bei Katzen. Wird die Substanz abgeleckt, kommt es zu Vergiftungserscheinungen: Taumeln, Zittern, Unruhe, Schwäche, selbst Todesfälle kommen vor.

Terpene und Phenole im Teebaumöl, aber auch ätherische Öle wie Thymian-, Oregano- und Zimtöle sind für Katzen giftig. Selbst bei der Verwendung von nur kleinen aber regelmäßigen Mengen kommt es zur Ansammlung der Stoffe im Körper und einer schleichenden Vergiftung.

Zugelassene Präparate verwenden

Zecken und Flöhe sind nicht nur eklig und sorgen für Juckreiz - sie übertragen auch Krankheiten. Hinzu kommt, dass Zecken menschliche Opfer nicht verschmähen und Flöhe zumindest mehrmals austesten, ob wirklich der falsche Wirt gestochen wird.

Hund und Katze sollten regelmäßig mit für sie zugelassenen Präparaten versorgt werden, eine Vielzahl von guten und sicheren Produkten helfen dabei.


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