Kann die Schöne das Biest erlösen?

Burger Gesangverein "New Generation" zeigt "Belle - ein zauberhaftes Musical"

Schon seit Monaten proben die Burger Chöre "New Generation" und "Da Capo" für ihr Musik-Schauspiel "Belle - ein zauberhaftes Musical". (Foto: Kordesch)

Das von Chorleiter Nicolai Benner gespielte furchterregende Biest, das in dem verzauberten Schloss lebt, ist eigentlich ein verfluchter Prinz. Mit ihm hat die Zauberin auch alle anderen Bewohner des Schlosses mit dem Fluch belegt und sie in Gegenstände verwandelt, so beispielsweise Madame Pottine (Lisa Ebertz), Lumiere (Marcel Navarro), Herr von Unruh (Daniel Zugai) und Tassilo (Maite Ritter/Lavinia Geier). Sie alle können, wie ihr Herr, nur von dem Fluch erlöst werden, wenn es dem Biest gelingt, wahrhaftig zu lieben und ebenso geliebt zu werden. Als die schöne Belle (Lena Sauerwald) ins Schloss kommt, um ihren Vater Maurice (Thomas Jopp) aus dem Verlies zu befreien, sieht es aber zunächst gar nicht danach aus, als ob sich das Untier und das Mädchen füreinander begeistern können.

Auch der arrogante Dorfschönling Gaston (Marcel Bastian), der Belle zu heiraten gedenkt, steht dem Beenden des Fluches, auf das alle Schlossbewohner so sehr hoffen, nach Kräften im Wege. Und als Gaston und sein Helfer Lefou (Domenic Navarro) Belles Vater wegen seiner in bunten Farben geschilderten Erlebnisse mit dem Biest in die Irrenanstalt stecken wollen, sieht alles danach aus, dass der Bann niemals gelöst werden kann. Zumal auch die Zeit immer knapper wird: Die letzten Blätter der Rose fallen und markieren, dass die Frist für die Rettung abläuft.

Unter der Regie von Martina Hofmann und Gernot Schmitt sowie der musikalischen Leitung von Nicolai Benner und Sandra Sauerwald haben die Sängerinnen und Sänger des Burger Gesangvereins ein fantastisches Bühnenspiel geschaffen, das Jung und Alt gewiss ebenso zu begeistern vermag wie ihr Riesenerfolg "Lions - ein königliches Musical" vor mehr als sechs Jahren. Viele Akteure von damals sind wieder mit dabei, so "Die Großwildjäger’, die Live-Band aus Lions-Zeiten, und die Tanzformation "Queenpearls". Und auch Kulissenbauer Thomas Görzel ist wieder mit von der Partie.

Der Herbornseelbacher hat sich mit der Bühnenkonstruktion selbst übertroffen: Dreh- und Angelpunkt im wahrsten Wortsinne ist eine beeindruckende 6,50 Meter hohe Drehbühne, auf der Görzel die wesentlichen Spielorte für die Schauspieler und Sänger untergebracht hat. Ins Auge fällt vor allem die lange Schlosstreppe, an deren Ende auch das Stundenglas mit der Rose steht. "Insgesamt 34 Mal muss die Bühne während des Stücks gedreht werden", erläutert Görzel in der Herbornseelbacher Halle, in der er seit Anfang Juli an der Drehbühne und den anderen Kulissen gearbeitet hat. Hier fanden auch viele der Proben für das Stück statt. Seit Anfang der Woche wird nun in der Konferenzhalle aufgebaut, damit am morgigen Freitagabend alles für die Premiere an seinem Platz ist.

Karten sind im Vorverkauf für 25 Euro bei der Bäckerei Weber in Burg, der Buchhandlung Baumann in Herborn sowie der Aral-Tankstelle Berns in Herborn-Seelbach oder per E-Mail an unter info(at)newgeneration-burg.de zu bekommen. An der Abendkasse werden 29 Euro fällig. Kinder bis zwölf Jahre zahlen im Vorverkauf 18 Euro und an der Abendkasse 22 Euro. Die Show startet am Freitag und Samstag (23. und 24. September) jeweils um 20 Uhr, am Sonntag (25. September) beginnt das musikalische Abenteuer schon um 15 Uhr. (klk)


Mit ePaper wird die Zeitung digital: Testen Sie jetzt das ePaper Ihrer Heimatzeitung zwei Wochen kostenlos!
Link zum Thema
Copyright © mittelhessen.de 2016
Kommentare (0)
Mehr aus red.web unzugeordnet