Kein Hilfesuchender wird abgewiesen

Dillenburgs Bürgermeister Michael Lotz stattet der Wildtierhilfe Schelderwald einen Besuch ab. (Foto: Schmäing)

Einen Termin an der benachbarten Schelderwaldschule nutzte Dillenburgs Stadtoberhaupt, um sich vor Ort einige Schützlinge des tierfreundlichen Ehepaares anzuschauen. "Zurzeit ist etwas ruhig", so Werner Schmäing, "neben den beiden Rehkitzen haben wir aber noch sieben Igelbabys, ein Schwanenküken, eine junge Stockente sowie eine wilde, junge Graugans". Die beiden Jungfüchse befinden sich in der Auswilderungsphase und werden immer scheuer, so soll es sein. "Zurzeit können wir leider keine pflegeintensiven Tierwaisen aufnehmen, da unsere Colliehündin Ziva selbst Babys bekommen hat", sagt Angelika Schmäing. "Es wird aber kein Hilfesuchender abgewiesen, stattdessen sorgen wir für die Unterbringung bei befreundeten Wildtierhilfestationen", so die Tierschützerin weiter. Nachdem Bürgermeister Michael Lotz die Rehkitze "Rehsi" und "Flecki" aus der Nähe betrachten konnte, wurde ihm eines der sieben Igelbabys auf die Hand gesetzt. Der stachelige Geselle rollte sich schnell wieder aus und betrachte neugierig den Bürgermeister. "Mit 120-150 Gramm bei den Igeln sind wir guter Dinge, dass sie vor dem Winter genügend Gewicht haben, um in der freien Natur ihren Winterschlaf abhalten zu können. Im vergangenen Jahr waren es immerhin zehn der stacheligen Gartenhelfer, die erfolgreich in die Freiheit entlassen wurden, vier von ihnen überwinterten in unserem Garten", so das Ehepaar aus dem Dillenburger Ortsteil. Bürgermeister Michael Lotz lobte die Arbeit des Ehepaares, diese sei wichtig und nützlich, auch dass die Kinder der benachbarten Grundschule die heimische Tierwelt so besser kennenlerne, sei eine prima Sache.


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