Klinikum-Betriebsrat sagt Mediation ab

"Auslaufen von Verträgen stoppen"
Die Betriebsräte (BR) des Universitätsklinikums Gießen-Marburg (UKGM) haben das für Donnerstag geplante erste Gespräch m
Die Betriebsräte (BR) des Universitätsklinikums Gießen-Marburg (UKGM) haben das für Donnerstag geplante erste Gespräch mit den Mediatoren Friedrich Bohl (rechts) und Wolfgang Gerhardt abgesagt. (Archivfotos: Dedert/Richter)

Der Senat der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) und der Fachbereich Medizin halten die Personal-Einsparungen am Uni-Klinikum Gießen und Marburg (UKGM) für nicht hinnehmbar. Das geht aus einem am Mittwoch veröffentlichten einstimmigen Senatsbeschluss hervor. "Sie werden der Anfang einer Stagnation der wissenschaftlichen Entwicklung an beiden mittelhessischen Hochschulmedizin-Standorten sein und binnen kürzester Zeit eine verhängnisvolle Abwärtsspirale bei der Einwerbung von qualifiziertem Personal auslösen. Der Senat nimmt mit Sorge die deutlichen Hinweise des Fachbereichs und des Personalrats zur Kenntnis, dass schon jetzt vom Fachbereich finanzierte Arztstellen mit Aufgaben in Forschung und Lehre regelwidrig in der Krankenversorgung eingesetzt werden. Dieser nicht akzeptable Zustand würde durch eine Personalkürzung weiter verschärft", heißt es darin weiter.


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