Liebig-Uni meldet Rekordzahl

WINTERSEMESTER 26 500 Studierende ab diesem Monat in Gießen

Im Oktober werden an der Gießener Hochschule rund 26 500 Studenten und Studentinnen eingeschrieben sein - etwa 500 mehr als im Jahr davor.

Gut 6500 Erstsemester beginnen in der kommenden Woche ihr Studium an Hessens zweitgrößter Universität. Unter den Studienanfängern sind wie in den Vorjahren auch rund 500 Studierende aus dem Ausland. Bei den Zahlen handelt es sich laut Uni-Pressestelle um vorläufige Berechnungen. Die offizielle Statistik zu den Studierendenzahlen in diesem Wintersemester wird am 15. November vorliegen."Wir freuen uns natürlich über die Beliebtheit des Studienangebots der JLU", kommentiert Präsident Joybrato Mukherjee die neuen Zahlen.

"Andererseits sind wir mit so vielen Studierenden erneut jenseits der Kapazitätsgrenze", fügt er hinzu. Mukherjee betonte aber zugleich, dass die Uni sich auf die hohen Studienzahlen gut vorbereitet habe.

Engpässe zeichneten sich in diesem Jahr besonders in den Fächern Ökotrophologie und Umweltmanagement sowie bei den Sozialwissenschaften ab.

500 mehr eingeschrieben: E-Learning und neues Zeitfenster sollen helfen

Eine bereits in den vergangenen Jahren eingesetzte "Task Force" für die Doppelschulabgänger-Jahrgänge G8/G9 mit Mitgliedern aus Präsidium, Studierendensekretariat, zentraler Studienberatung, Kanzlerbüro, der Stabsabteilung Lehre sowie aus dem Liegenschaftsdezernat stehe im engen Kontakt mit den Fachbereichen, so die Universitätsleitung.

Die JLU habe mit der Einstellung von mehr Personal und durch Baumaßnahmen auf den Ansturm reagiert, so der Präsident. Zudem würden die Zeitfenster für Lehrveranstaltungen in Gießen ausgedehnt und E-Learning-Angebote ausgebaut.

Die 1607 gegründete Justus-Liebig-Universität Gießen hält ein breites Lehrangebot - von den klassischen Naturwissenschaften über Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Gesellschafts- und Erziehungswissenschaften bis hin zu Sprach- und Kulturwissenschaften - bereit. Hinzu kommt ein lebenswissenschaftliches Fächerspektrum mit Human- und Veterinärmedizin, den Agrar-, Umwelt- und Ernährungswissenschaften sowie Lebensmittelchemie.

Zu den Persönlichkeiten, die an der Liebig-Universität geforscht und gelehrt haben, gehören eine Reihe von Nobelpreisträgern, darunter Wilhelm Conrad Röntgen (Nobelpreis Physik 1901) und Wangari Maathai (Friedensnobelpreis 2004).


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