Lieder erklingen zur Ehre Gottes

AUFERSTEHUNGSKIRCHE Abwechslungsreiches Adventskonzert in Langenaubach

Ruhepol: der Männerchor des MGV "Sängerkranz" 1926 Langenaubach bei seinem Vortrag.

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"Hegewaldfanfare": Das Jagdhornbläserensemble Hickengrund bereicherte das Adventskonzert in Langenaubach. (Fotos: Lommel)

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Mit dem "Morgengruß", der "Hegewaldfanfare" und mehr Bläserstücken brachte das zehnköpfige Jagdhornensemble aus dem benachbarten Hickengrund eine festliches Ambiente in die Abendstimmung. Den Auftritt des Langenaubacher Männerchors "Sängerkranz" unter Manfred Henne empfanden die etwa 200 Konzertbesucher als Moment der Ruhe und Entspannung.

Zum Auftakt stimmte der MGV Langenaubach das Gebet, das Jesus seine Jünger lehrte, "Vater unser" in der Bearbeitung von Haller/ Meininger an. In vier Liedblöcke war das Programm aufgeteilt.

n Orgelvortrag: "Wo findet die Seele die Heimat, die Ruh?"

Bei den Liedern zur Ehre Gottes hatte auch der "Sonnenaufgang" von Peter Cornelius seine Berechtigung. Dann wurde es volksmusikalisch. "Da wo der Eichwald braust, da dämmert rings das Tal, und auf den Bergen flammt ein lichter Strahl" und weitere verklärte Strophen fanden sich in allen Liedblöcken der Männerchöre. Mal mit viel Pathos wie beim "Wanderer" von Gerd Sorg, "Abendruhe" von Rudolf Kern und der russischen Volksweise: "Weit gehen die Gedanken" von Rudi Kühn) mal nachdenklich stimmend zogen sie sich wie ein roter Faden durch das Programm.

Das badische Mundartlied "Untreue", "Gürtel und Tüchlein" und auch das Negrospiritual "All Night, all Day" waren aus dem Leben gegriffen.

Gemäß dem Konzertmotto "Weihnacht wird es wieder" wurden die stillen und ergreifenden Gesänge der Männer noch lebendiger, brachten sie die bevorstehende Weihnacht näher. Festgesänge wie "Welcher Jubel, welche Freude" und "Hört den Ruf der heiligen Nacht" taten ein Übriges.

MGV-Vorsitzender Dieter Flöter sprach vom Brückenbauen zu anderen Völkern um den Frieden zu wahren. Der kleine Männerchor war um Aushilfsstimmen ergänzt worden, so dass die festliche Klangfülle gewahrt blieb. Mit seinem Orgelvortrag des alten Chorals "Wo findet die Seele die Heimat, die Ruh?" machte Lommel auf die Ewigkeitsperspektive gläubiger Menschen aufmerksam.

Das Siegerländer Jagdhornbläserensemble signalisierte mit "Auf Wiedersehn", dass seine Signale nicht zum letzten Mal erklangen. Ursula Franz von der Langenaubacher Kirchengemeinde verlas Martin Luthers Abendsegen zum Abschluss.


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