Marode Schieferstraße wird saniert

AUSBAU Anliegerversammlung in Weidenhausen ist für Februar geplant

Die Schieferstraße in Weidenhausen soll nun ausgebaut werden. Im Februar wird es eine Versammlung für die Anlieger geben. (Foto: Tietz)

Im Haushaltsplan 2016 der Stadt Gladenbach taucht der Ausbau der Schieferstraße in Weidenhausen auf. Diese befindet sich in einem „äußerst maroden Zustand“ und soll deshalb „grundhaft saniert werden“, heißt es dort im Investitionsplan. 150 000 Euro hatte die Kommune deshalb für die Arbeiten eingeplant.

Auf der Einnahmenseite waren damals 120 000 Euro verbucht. Denn den Großteil der Kosten (75 Prozent) müssen die Anlieger selbst bezahlen. Den Straßenausbau hätten sich einige Bürger gewünscht, erklärte Anfang 2016 Bürgermeister Peter Kremer (parteilos).

Den Worten sollen nun auch Taten folgen. Derzeit läuft die Ausschreibung der Arbeiten. Die Bieterfrist der Firmen endet Mitte Januar. Anschließend wird die Stadt die Bauleistungen vergeben. Spielt das Wetter mit, könnten die Bagger im März anrücken und loslegen. Laut Zeitplan des Gladenbacher Bauamts ist die Fertigstellung für Ende Juni oder Anfang Juli vorgesehen – wenn alles reibungslos verläuft.

Vor dem ersten Spatenstich sollen die Anlieger über alle Details und die Kosten informiert werden. Das ist für Februar vorgesehen. Auf diese Vorgehensweise hatte sich der Magistrat verständigt. Eine Anliegerversammlung sollte erst dann stattfinden, wenn die Ausschreibungsergebnisse und somit konkrete Zahlen für die zu erhebenden Straßenbeiträge vorliegen.

Es ist nur ein grundhafter Ausbau

Bei dem Projekt handelt es sich um keine Neuplanung, sondern lediglich um einen grundhaften Ausbau. An der Gestaltung der Straße werden somit keine wesentlichen Veränderungen vorgenommen. Fahrbahn und Gehweg behalten ihre bisherigen Ausmaße.

Die Schönheits-OP der Straße erfolgt in Asphaltbauweise, die Gehwege werden gepflastert. Dazu soll rotes Beton-Rechteckpflaster verlegt werden. Die Standorte der Straßenlampen werden nach Auskunft von Bauamtsleiter Ulrich Weber „den heutigen Ansprüchen angepasst“. Hierfür könne sich der Leuchtenabstand verringern.

An den Einmündungsbereichen der Schieferstraße wird der Bordstein abgesenkt, damit die Straße künftig leichter mit Kinderwagen, Rollstuhl oder Rollator passiert werden kann. Pflanzinseln und Parkbuchten, die die Fahrbahn verengen würden, sind im Zuge des Ausbaus der Schieferstraße nicht geplant. (mi)


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