Mehr Platz für Biebertals Sportler

BAUARBEITEN Neue Räume sollen für mehr Variabilität im Kursangebot sorgen
Vereinsvorstand und Architekten-Team freuen sich: Die Arbeiten am Vereinshaus des Biebertaler Breitensportvereins haben begonnen. Die Erweiterung soll zum Jahreswechsel abgeschlossen sein. (Foto: Moos)
Architektin Tina Kneissl bespricht mit Oliver Manger Details der Zeichnung, die dem Anbau als Grundlage dient. (Foto: Moos)
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Seit 2010 residiert der 1989 gegründete Breitensportverein Biebertal mit seinen mehr als 600 Mitgliedern im neuen Haus in Fellingshausen in der Industriestraße. Inzwischen ist es aufgrund der sich ausweitenden Arbeit zu eng geworden in den Räumlichkeiten.

Bereits im Februar dieses Jahres wurden in der Jahreshauptversammlung erste Pläne für einen Erweiterungsbau präsentiert. Der Vorsitzende des Vereins, Oliver Manger, stellte jetzt mit der Architektin Tina Kneissl vom Ingenieurbüro Hölß aus Hüttenberg vor, was  geplant ist. Und auch die Vorboten für die Erweiterung sind nicht mehr zu übersehen.

Seit  Anfang September wird hinter der Vereinssportstätte des Breitensportvereins (BSV) in Fellingshausen vermessen, vorbereitet und sogar schon gebaggert. Alles ist endgültig durchdacht, geplant und schließlich genehmigt worden, so dass  die am Bau beteiligten Firmen mit dem zweistöckigen Anbau für etwa 124 Quadretmeter neuer Nutzfläche loslegen können.

Raum für Angebote wächst deutlich und die Hauptfläche soll auch für eigene Versammlungen dienen

Die Gewerke wurden nach Angaben des Vereins allesamt an heimische Unternehmen in der Region vergeben, erklärte Oliver Manger. Im unteren Teil des Gebäudes befand sich bis dato nur ein kleiner Kursraum, der auf rund 90 Quadratmeter anwachsen soll. So kann der Verein künftig viele Kurssparten und Angebote flexibel an einem Ort anbieten.

Zudem soll nach Fertigstellung das Angebot an Rehasportkursen, insbesondere im orthopädischen Bereich, deutlich ausgebaut werden. Wert gelegt  wurde auch auf eine funktionelle Ausstattung, so dass beispielsweise ein Mehrzeckboden verlegt  wird, der nicht nur Sportangebote, sondern auch Versammlungen, Sitzungen oder Ähnliches möglich macht.

Des Weiteren entstehen zusätzliche Toiletten, eine kleine Küche und ein weiteres Lager im Untergeschoss. Im ersten Stock wird die Fläche des Fitness-Studios um etwa 62 Quadratmeter auf dann gut 200 Quadratmeter erweitert. Der beengte Cardioraum im Untergeschoss gehört der Vergangenheit an und zieht in den lichtdurchfluteten Anbau. Zusätzlich werden einige Geräteergänzungen für das Cardio-, aber auch funktionelle Training angeschafft und teils alte Geräte gegen neuere ersetzt.

Die knappe Parkplatzsituation wurde ebenfalls angegangen: hinter dem Haus entstehen sechs zusätzliche Parkplätze - eine Verdopplung auf eigener Fläche.

Geplant ist nach Aussage von Oliver Manger, eine Bauzeit von vier Monaten, so dass bereits Anfang 2018 mit dem Bezug der neuen Räumlichkeiten zu rechnen ist. Der laufende Betrieb soll zudem von den Arbeiten weitgehend verschont bleiben. Lediglich in der "Anbindungsphase" des Anbaus, voraussichtlich im Dezember, werden baubedingt einige Angebote des Vereins eine kleine Zwangspause einlegen müssen, bevor es neu und frisch gestaltet weitergeht.

Zum Finanzvolumen wollte der Vorsitzende keine verbindlichen Angaben machen. Durch Eigenhilfe sollen jedenfalls spürbar Mittel eingespart werden.


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