Mit Filmen und Stars älter werden

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Nun ist er da, der "Filmkalender 2013", und Johnny Depp, der derzeit mit der Verfilmung von Hunter S. Thompsons "Rum Diary" in den Kinos ist, ziert das Cover, weil er im nächsten Jahr 50 wird – ein Schicksal, das er unter anderem mit Quentin Tarantino ("Inglourious Basterds") teilt.

Ein Jahrzehnt älter wird Regiekollege Jim Jarmusch, dessen "Dead Man" mit Johnny Depp in Erinnerung bleibt, wie die meisten seiner Filme. Dass Hanna Schygulla ebenso wie Songwriter und Filmkomponist Randy Newman schon 70, Belmondo gar 80 Jahre alt wird, mag man noch weniger glauben, und doch ist der Schüren-Kalender ein unbestechlicher Chronist, der all diese Jubiläen mit kleinen Aufsätzen angemessen würdigt.

20 Jahre "Jurassic Park"

Er erinnert auch an 20 Jahre "Jurassic Park", mit dem Dinos und digitale Effekte im Kino Einzug hielten, und an Fellinis Meisterwerk "Achteinhalb", das vor einem halben Jahrhundert das Licht der Leinwand erblickte. Der schönste und einfühlsamste Aufsatz gilt dem japanischen Meisterregisseur Yasujiro Ozu, der vor 110 Jahren geboren wurde und schon 50 Jahre tot ist, da er an seinem 60. Geburtstag starb.

Dass auf den 208 Seiten des Kalenders, der wieder 9,90 Euro kostet, auch ein Kalendarium, Platz für Einträge und noch mehr Nützliches zu finden ist, versteht sich von selbst. Weniger, dass man hier auch nachlesen kann, mit welchen Filmgrößen man sein Geburtsdatum so teilt.


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