Mit Video: In Sinn kommt es zur Stichwahl

CDU-Kandidat Florian Kämpfer konnte Stammwähler der Christdemokraten nicht ausreichend mobilisieren
Hans-Werner Bender (rechts) und Michael Krenos (links) von der SPD beglückwünschten sich nach der Wahl gegenseitig. (Fot
Hans-Werner Bender (rechts) und Michael Krenos (links) von der SPD beglückwünschten sich nach der Wahl gegenseitig. (Foto: Heller)
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Die meisten Stimmen holte Bender: 1103 Bürgerinnen und Bürger wollten  ihn als Chef im Rathaus. Ein Anteil von 37,9 Prozent der Stimmen. Nur 52 Wähler weniger votierten für Michael Krenos, der damit 36,1 Prozent einfuhr.

Bürgermeisterwahl in Sinn

Video: Dennis Weber

Naturgemäß holte Bender in seinem Heimatort Fleisbach, wo er in Vereinen aktiv ist, mit 65,1 Prozent den Löwenanteil seiner Stimmen. Auch Michael Krenos konnte mit 49,4 Prozent im Ortsteil Sinn punkten. Demgegenüber schaffte es der Christdemokrat Florian Kämpfer, der ebenfalls in Sinn wohnt, nicht einmal, dort die Stammwähler der CDU ausreichend zu motivieren. Er landete mit 30,1 Prozent zwar noch vor Bender, kam aber an das Ortsteil-Ergebnis der CDU bei der Kommunalwahl im März 2011 nicht einmal andeutungsweise heran.

Die CDU hatte damals  40,8 Prozent erreicht, die Sozialdemokraten nur 33,4. "Ich denke am Ende ist es schon das Alter, das mir einen Strich durch die Rechnung gemacht hat", vermutete Kämpfer am Wahlabend, dass er mit 28 Jahren für die Stammwähler der CDU einfach zu jung sei.  

"Noch mal richtig zuschlagen"

"Ich bin kein Spaßkandidat gewesen", sagte er. Im Gegenteil habe er gerade in letzter Zeit bewiesen, dass er sich die Kompetenz  für das Amt angeeignet habe. Auch habe er an Bender Stimmen verloren. Lob hatte er für die SPD, die "sehr gut funktioniert habe" bei der Unterstützung ihres Kandidaten. Ob er später noch einmal zur Wahl antreten werde, wisse er noch nicht.

Michael Krenos  (30) dankte allen, die zur Wahl gegangen waren und rief dazu auf, auch am Pfingstsonntag noch einmal  abzustimmen. Wo er in den beiden nächsten Wochen nachbessern müsse, dazu mochte der SPD-Kandidat noch nichts sagen.

Sportlich sah es Hans-Werner Bender (54), der als letzter in den Wahlkampf gestartet war und als erster ins Ziel kam. "Das rührt von der  Leichtathletik her, wo man langsam beginnt, ein klares Ziel vor Augen hat, Energie hat und am Schluss noch einmal so richtig zuschlagen kann."  


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