Mit Videos: Schüler feiern Yana Gercke

Biedenkopferin plaudert in "ihrer" LTS über Tränen, Menschenrechte und die Zukunft
Willkommens-Party in der Lahntalschule: Viele Kinder und Jugendlichen wollen ein Foto von "ihrem? Star für Baku haben. (
Willkommens-Party in der Lahntalschule: Viele Kinder und Jugendlichen wollen ein Foto von "ihrem? Star für Baku haben. (Fotos:Valentin)
Ralf Grebe interviewt die ehemalige Lahntalschülerin Yana Gercke.
Ralf Grebe interviewt die ehemalige Lahntalschülerin Yana Gercke.
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Lahntalschulkonzert

Dabei gab Yana zu: "Vor diesem Publikum aufzutreten, ist viel aufregender als vor der anonymen Fernsehkamera." Immerhin seien es die Fans gewesen, die sie Runde für Runde weitergetragen hätten. Dass sie es am Ende nicht ins Finale geschafft hat, findet sie übrigens nicht schlimm, verriet Yana: "Rausfliegen tut nicht weh und ich hatte mir ohnehin vorher schon Gedanken gemacht, ob ich eigentlich wirklich nach Baku will. Schließlich ist das ein Land, das die Menschenrechte nicht unbedingt sehr ernst nimmt."

Silent Seven - Interview

Am Ende wurde ihr die Entscheidung abgenommen und "das war gar nicht so schlimm", erzählte sie. Ihre Tränen nach ihrem letzten Auftritt hatten denn auch nichts damit zu tun, dass sie fürchtete, nicht ins Finale zu kommen.

"Ich habe mich trierisch aufgeregt und war total traurig, dass Shelly nicht weitergekommen ist. Ich fand ihren Auftritt an diesem Abend den besten. Da hatte ich schon gar keine Lust mehr auf meinen zweiten Auftritt", erzählte sie auf Nachfrage von Lehrer Ralf Grebe, der auch wissen wollte, wie es denn nun mit ihr weitergeht.

"Natürlich habe ich Kontakte zu Plattenfirmen knüpfen können und ich habe auch Angebote von Produzenten", sagte Yana. Aber die werde sie sich anschauen und dann in aller Ruhe entscheiden. Wenn sich etwas ergebe, dann werde sie vermutlich erst einmal in dieser Richtung weitermachen und das geplante Medizin-Studium hinten anstellen, fügte sie hinzu.

Yana: "Reicher bin ich durch die Auftritte nicht geworden"

Fest steht für Yana aber auch: Ihren bisherigen musikalischen Freunden - sowohl "Silent Seven", als auch dem Straßenmusiker-Trio "Oh, Alaska" - will sie treu bleiben.

Beides Projekte machten Spaß und darauf wolle sie nicht verzichten - zumal man sich damit auch ein Stück weit das Studium finanzieren könnte. Und auch das verriet Yana: Reicher ist sie durch die Auftritte in den Fernsehsendungen "Ein Star für Baku" nicht geworden: "Geld gab es dafür keins. Ich wurde nur in Naturalien ausgezahlt."


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