Moment mal

Von Ch. Müller-Lang
Von Ch. Müller-Lang

Wer fährt, will mit den ganzen Vorwürfen am liebsten überhaupt nicht konfrontiert werden. Nach dem Motto: Augen zu und durch. Dass die Profis in den drei Tourwochen Höchstleistungen vollbringen, steht außer Frage. Und dass sie hart im Nehmen sind, zeigt nicht nur der Eschborner Tony Martin, der sich mit gebrochener Hand und großen Schmerzen über die Runden quält.

Gerne wird darauf verwiesen, dass es im vergangenen Jahr beim härtesten Rennen der Welt keinen Dopingfall gab und dass in keiner anderen Sportart so intensiv kontrolliert wird. Ob der Radsport dadurch sauberer geworden ist, bleibt zu bezweifeln. Vielleicht werden auch die Schnell- und Fitmacher immer besser. Wie dem auch sei: Das böse Wort mit "D" fährt mit. Wie immer.

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