Nach "Aura"-Großbrand wird ermittelt

BRAND 75 Feuerwehrleute bis Mitternacht im Einsatz / Ursache frühestens Montag klar

Das Gießener Restaurant "Aura" stand am 7. Januar in Flammen. (Foto: D. Weber)

Restaurant geht in Flammen auf

Über die Brandursache kann weiter nur spekuliert werden. Zwar war bereits ein Brandursachenermittler vor Ort, der aber kümmerte sich vor allem um die Statik des Gebäudes. Mit ersten Erkenntnissen über die Brandursache ist frühestens am Montag zu rechnen. 

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Der Gebäudekomplex am Uferweg, in dem sich ein griechisches Restaurant, die DLRG und ein Tanzverein befinden, wurde durch den Brand komplett zerstört. Laut Polizei ist das Haus einsturzgefährdet und wurde abgesperrt. Vor einem Betreten wurde dringend gewarnt, das sei "lebensgefährlich" hieß es.

Die Feuerwehren waren bis nach Mitternacht mit den Löscharbeiten beschäftigt. Immer wieder flammte das Feuer in Zwischendecken auf. Deshalb wurde noch um 22.15 Uhr das Dach geöffnet, um an alle Glutnester heranzukommen. Bis Sonntagmorgen um 8 Uhr wurde von Einsatzkräften Brandwache gehalten, um zu verhindern, dass es erneut zu einer Entzündung kommt.

Gegen 15.45 Uhr war am Samstag das Feuer vermutlich im angebauten Wintergarten der beliebten Gastronomie direkt an der Lahn ausgebrochen.  Zu diesem Zeitpunkt hielten sich sechs Angestellte dort auf, die zusammen mit zwei Personen aus den Räumlichkeiten des Tanzvereins das Gebäude noch rechtzeitig verlassen konnten. Eine 57-jährige Gaststättenangestellte sowie ein 20- und ein 19-jähriger Gaststättenangestellter erlitten nach Polizeiangaben Rauchgasverletzungen, die eine Behandlung im Krankenhaus erforderlich machten.

75 Kräfte der Berufsfeuerwehr sowie der Wehren Mitte und Kleinlinden waren im Einsatz.  Darüber hinaus 50 Rettungskräfte für die Betreuung der Einsatzkräfte und Beteiligten. 

Die Rauchentwicklung während des Brandes war extrem. Eine riesige Rauchsäule stand weithin sichtbar über dem Gebäude. Zahlreiche Schaulustige beobachten das Geschehen von der Lahnbrücke aus.  (gro)


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