Nebenjob mit 47,5 Stunden

Denn den enormen Umfang der Nebentätigkeit der Frau in einem Kosmetikstudio konnte der Arbeitgeber nicht nachweisen - trotz besonderer Methoden: Man hatte eine Kollegin beauftragt, unter falschem Namen im Kosmetikstudio anzurufen und einen Termin zu vereinbaren. Das reichte vor dem Arbeitsgericht aber nicht. Es gebe für den zeitlichen Aufwand der mit fünf Stunden genehmigten Nebentätigkeit "keinerlei Anhaltspunkte", sagte die Richterin. Auf die vorgeworfenen 47,5 Stunden war Vitos durch die Internetseite des Kosmetikstudios der Frau gekommen. Die dort angegebenen Behandlungszeiten seien aber nur ein Rahmen, so das Gericht, keine Arbeitszeit.

Die Parteien einigten sich auf Druck des Gerichts auf die Rücknahme der Kündigung, Vitos kann die Einigung aber noch widerrufen. (pre)


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