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Neue Azubis müssen her

ARBEITSMARKT Branchen sorgen sich um Fachkräfte

Limburg-Weilburg. Waldemar Michel ist in Sorge. Der Betriebsleiter der Firma OSL Präzisionsteile in Weilburg findet keinen Lehrling. Michel steht mit seiner Suche nicht alleine da. Denn es wird immer schwieriger, Auszubildende zu finden, wie die Agentur für Arbeit, die IHK und die Kreishanderkerschaft betonen. Eine Lösung ist nicht in Sicht.

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"Auf der einen Seite fühlten sich viele Jugendlichen überqualifiziert, auf der anderen Seite hätten andere Jugendliche auch nicht die nötige Ausbildungsreife."

Diesen Satz halte ich für erheblich treffender, als eine mehr
kaum verifizierbare Begründung allein über den Demografiewandel herzuleiten. Wie viele 15 Jährige heute hier leben, war doch schließlich bereits spätestens vor 15 Jahren (bei deren Geburt) weitgehend klar.

"viele halten sich überqualifiziert" - und haben mithin ein ganz massives Problem mit der Selbstwahrnehmung.

"nicht die nötige Ausbildungsreife" - anders ausgedrückt: "Digitale Demenz" (Manfred Spitzer, Ulmer Psychiater, Hirnforscher und Buchautor); Gaming und Smartphone sind eben doch nicht alles!
Die Klagen über die zunehmende Schwierigkeit, für die Ausbildungsplätze geeignete BewerberInnen zu bekommen, werden leider weiter zunehmen. Wir können uns ja den Nachwuchs nicht "backen": Kinder , die vor 16-20 Jahren mehr
nicht geboren wurden, können heute keinen Ausbildungsberuf ergreifen oder in 2-3 Jahren ein Abitur machen. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob die angebotenen Ausbildungsplätze "cool" sind oder nicht.

Der Rückgang der Schulabgänger mit 16-20 Jahren (Folge des Geburten-
Rückgangs) geht jetzt erst richtig los, ohne dass wir daran irgendetwas ändern könnten. Auch die Anwerbung aus anderen Kreisen geht in's Leere, weil die Situation dort ebenso ist. Die Zahl der Menschen im Alter von 16 bis 20 Jahren, die für den Beginn einer Ausbildung oder 2-3 Jahre später für ein Abitur in Frage kommen, wird in den nächsten 10 Jahren im Landkreis Limburg-Weilburg um ca. 20% zurückgehen. Das ist wohlgemerkt der Durchschnitt im Kreis - dieser Rückgang wird in der Kreisstadt Limburg niedriger, dafür aber in anderen Städten und Gemeinden des Kreises noch höher liegen. Das bedeutet, dass die Zahl der Menschen im Alter von 16-20 Jahren in 10 Jahren um etwa 2000 Personen niedriger liegen wird als heute. Diese Entwicklung könnte ausschließlich durch Zuwanderung genau in den jeweiligen Altersjahrgängen ausgeglichen werden - aber das wäre pures Wunschdenken. Wir haben uns also damit abzufinden bzw. darauf einzustellen, dass die Zahl der Menschen im Alter von 16-20 Jahren im Landkreis Limburg-Weilburg in den nächsten 10 Jahren durchschnittlich pro Jahr um ca. 200 Personen zurückgehen wird. Das ist nicht gut für die
Wirtschaft, für die zunehmend weniger Menschen für die Ausbildungsplätze
bzw. als Nachwuchs für die aus dem Arbeitsleben ausscheidenden Fachkräfte
zur Verfügung stehen.
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