Neue Mitglieder sind gern gesehen

Feuerwehr Team ist neu gemischt /137 Einsätze

Bürgermeister Friedhelm Bender, erster Kreisbeigeordneter Helmut Jung, Kreisbrandinspektor Georg Hauch und Stadtbrandinspektor Andreas Schuld bedanken sich für die geleistete Arbeit. (Foto: Weis)

Bender sei stolz auf die geleistete ehrenamtliche Tätigkeit der starken Feuerwehr-Mannschaft, die mit "Engagement, Eigenmotivation, Freude, Leistungsstand und Pflichtbewusstsein" ausgeführt werde. Deshalb verspricht er auch, sich für ein neues Gerätehaus in Hofen und Eschenau einzusetzen. Stadtbrandinspektor Andreas Schuld weiß die gute Zusammenarbeit und Unterstützung durch die Stadt Runkel zu schätzen. Der Bedarfsermittlungsplan oder der Umbau der Umkleide im Dehrner und Steedener Feuerwehrgerätehaus seien gute Beispiele dafür.

Auch so etwas gehört zum Alltag der Feuerwehr: Weihnachten wird Katze gerettet

In seinem Jahresbericht zog der Stadtbrandinspektor Bilanz: 137 Einsätze hatten die acht Stadtteilfeuerwehren in 2016 zu leisten. Das sind 18 mehr als noch in 2015. Das Team habe sich mit sieben neuen Einsatzkräften und acht Ausscheidungen neu gemischt. "Wir sind weiterhin gefordert, aktive Mitarbeitergewinnung zu betreiben," erklärte Schuld.

Achtmal musste die Feuerwehr bei Großbränden in Beselich und Villmar ausrücken. Auf der Lahn mussten Personen geborgen werden, es gab mehrere Scheunen- und Dachstuhlbrände in Steeden und Falkenbach. Ganze 17 Umwelteinsätze, die durch Sturm und Hochwasser ausgelöst wurden, mussten abgearbeitet werden. Schlussendlich musste am 25. Dezember eine Katze vom Dachkennel gerettet werden.

Der Katastrophenschutzzugführer Frank Krämer berichtete darüber, dass der neue Schlauchwagen bei einem kleinen Waldbrand zwischen Schadeck und Eschenau eingesetzt wurde. Nach 13 Jahren steht Krämer nicht mehr als Zugführer zur Verfügung, weil er verstärkt andere Aufgaben, unter anderem als stellvertretender Stadtbrandinspektor, übernommen hat.

Die Aktiven meldeten sich zu 105 Lehrgängen an. Unter anderem ließen sie sich im Bereich Bootsführung, Absturzsicherung, Erste Hilfe, Hilfeleistung Bau, Fahrschulung oder Kommunikationstraining zur Mitarbeitergewinnung ausbilden. In Ennerich konnten dann unmittelbar neue Mitglieder für die sieben Jugendfeuerwehren gewonnen werden. (yw)


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