Neue Therapie zur Genitalverjüngung und bei Inkontinenz

Thermiva ist ein neues, schonendes Verfahren zur Behandlung von alterungsbedingten Veränderungen des weiblichen Geschlechtsorgans

Dr. med. Stefan Schill. (Foto: privat)
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Dabei handelt es sich um eine äußerst wirksame Methode zur sanften ästhetischen und funktionellen Behandlung von alterungsbedingten Veränderungen des weiblichen Geschlechtsorgans.

Aufgrund der kontrollierten Erwärmung durch die Anwendung von Radiofrequenzwellen über eine in die Vagina eingeführte Sonde wird eine Regeneration der inneren und äußeren Scheidenregion ausgelöst. Das bewirkt eine Straffung der inneren und äußeren Schamlippen sowie des Vaginalkanals.

Durch die angeregte Steigerung der Kollagenproduktion kommt es zu einer deutlichen Vitalisierung des Gewebes im Uro-Genitalbereich.

Dadurch lassen sich folgende Beschwerdebilder erfolgreich behandeln :

Ästhetisches Unwohlsein bedingt durch erschlaffte innere und äußere Schamlippen sowie ein Erweiterung der Vaginalöffnung und des Vaginalkanals als Folge des überdehnten Geburtskanals.

Bereits eine Geburt kann zu einer merklichen Überdehnung des Scheidengewebes und somit zu einer Erschlaffung der Vagina führen. Auch hormonelle Veränderungen und natürliche Alterungsprozesse führen mitunter vor Beginn der Wechseljahre zu einem Elastitizitätsverlust im Intimbereich der Frau. Betroffene Frauen leiden unter den ästhetischen Veränderungen des erschlafften Genitalbereiches und verlieren mitunter die Lust an der Sexualität, was häufig auch partnerschaftliche Probleme nach sich zieht.

Bei diesen Befunden wird durch Thermiva eine Straffung der inneren und äußeren Schamlippen sowie eine Verengung des Vaginalkanals und damit eine Verjüngung der Genitalregion und ein erfüllteres Sexualleben erreicht.

Nachlassendes Sexualverlangen, bedingt durch hormonelle Veränderungen oder Scheidentrockenheit (atrophische Vaginitis).

Oft lässt die Feuchtigkeitsbildung der Scheide auch schon vor den Wechseljahren deutlich nach, so dass die Frauen unter Scheidentrockenheit leiden und sexuelle Aktivitäten als unangenehm empfunden werden. Bei Vorliegen dieser Symptome wird durch die Anwendung von Thermiva die Vitalität der Scheideninnenwände verbessert, was mit einer deutlichen Zunahme des Feuchtigkeitsmilieus der Scheide einhergeht. Dadurch wird eine Steigerung der Libido, ein wesentlich erhöhtes Sexualverlangen und ein intensiveres Orgasmusempfinden erreicht.

Auch bei Scheidentrockenheit nach erfolgter Chemotherapie bei Krebserkrankungen wird Thermiva erfolgreich angewendet.

Harninkontinenz bedingt durch Geburten oder Alterserscheinungen.

Nach natürlichen Geburten aber auch bei allgemeiner Beckenbodenschwäche leiden viele Frauen unter einer Stressharninkontinenz, wodurch sie sich in ihrem Alltag stark eingeschränkt fühlen.

Durch die Thermiva Behandlung werden nicht nur die Genitalregion allein, sondern auch umgebende Gewebsstrukturen gestrafft, was eine Kräftigung der Beckenbodenmuskulatur bewirkt. Somit kommt es zu einem enormen Zugewinn an Wohlbefinden und Lebensqualität.

Behandlungsablauf:

Über einen Zeitraum von 30 Minuten wird eine bewegliche Kunststoffsonde mit einem integrierten Temperaturfühler vaginal eingeführt. Je nach Ausprägung des Befundes sollte Thermiva zu Beginn einmal bis dreimal im Abstand von vier bis sechs Wochen angewendet werden. Danach ist eine weitere Behandlung einmal pro Jahr empfehlenswert.

Vorteile der Behandlung :

Thermiva ist ein innovatives, schonendes, nicht operatives, ambulantes Verfahren aufgrund der kontrollierten Wärmeanwendung. Es ist keine Anästhesie erforderlich. Eine sexuelle Enthaltsamkeit ist nicht notwendig, und es kommt auch zu keinen Ausfallzeiten. Die Anwendung ist zeitlich sehr begrenzt und führt zu schnellen Ergebnissen.

Die Thermiva Behandlung bietet somit die Möglichkeit, durch ein nichtinvasives Verfahren funktionelle- , ästhetische- und psychische- Beeinträchtigungen der Frau im Intim- und Genitalbereich erfolgreich und nachhaltig zu behandeln.

Bei Interesse oder Rückfragen zur Behandlung wenden Sie sich bitte an die Nofretete Klinik, Dr. Schill, Frankfurter Str. 24, 35393 Giessen, & (0 64 41) 95 25 22, Fax (02 28) 95 73 91 36, E–Mail: Info(at)nofreteteklinik.de.


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