Plädoyer für "East Side Gallery"

DOKUMENTATION Künstler verewigen sich auf der Berliner Mauer

Immer wieder haben sich in den vergangenen Jahren Künstler auf der "East Side Gallery" an der Mauer verewigt. (Foto: Verleih)

Die kleine Reihe mit Museums-Filmen beendet das Licher "Traumstern"-Kino in den nächsten Tagen mit Karin Kapers und Dirk Szuszies’ Dokumentarfilm "Berlin East Side Gallery".

Das längste erhaltene Stück der Berliner Mauer gilt als größte Open-Air-Galerie der Welt. Anfang 1990 hatte der Ministerrat der DDR einem Antrag von Künstlern zugestimmt, knapp anderthalb Mauer-Kilometer zu erhalten und einem künstlerischen Projekt zur Verfügung zu stellen. Aus aller Welt verewigten sich Maler auf dieser Freiluft-Galerie auf der Ostseite der Mauer, die in 25 Jahren Millionen Besucher angezogen hat.

Dennoch ist sie in Gefahr, Opfer von Immobilienspekulation zu werden und mit der Zeit aus dem Stadtbild zu verschwinden.

Auch davon handelt die Dokumentation von Kaper und Szuszies, in der in einer Art vielstimmigem Chor unterschiedlichste Akteure, Künstler aus diversen Ländern und Kunstfreunde, leidenschaftlich zu Hintergründen und Konflikten Stellung nehmen.

Laufzeit: 117 Minuten; FSK: frei ohne Altersbeschränkung.


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