RSV will Anbau an das Sportheim

Versammlung Die Pläne sind erstellt, jetzt werden die Kosten ermittelt

Vorsitzende Sonja Rink ehrte für 40-jährige Vereinszugehörigkeit Werner Schmitt. (Foto: H. Peter)

Zu der Veranstaltung begrüßte Vorsitzende Sonja Rink 24 Mitglieder im Sportheim. In ihrem Jahresrückblick berichtete die Vorsitzende vom Wandertag im Januar, vom gelungenen "Bayrischen Abend" im März und von der Veranstaltung zum 1. Mai.

In den Ausschuss der Schutzhüttengemeinschaft, der der RSV 1920 Wommelshausen ebenso angehört wie die Freiwillige Feuerwehr, der Heimat- und Verschönerungsverein und die Damengymnastikgruppe, wurde neu einstimmig Bernd Becker gewählt und Jürgen Klingelhöfer in diesem Amt bestätigt. Rolf Kaiser schied aus diesem Gremium aus.

Spielausschussobmann Daniel Klingelhöfer berichtete, dass für die kommende Saison mit Mario Balzer und Ümit Kudure zwei neue Trainer verpflichtet wurden. Neben zwei Abgängen seien für die Saison 2017/2018 auch drei Neuzugänge zu verzeichnen.

Die beiden Senioren-Mannschaften spielen seit Jahren zusammen mit dem SV Flottweg Dernbach in einer Spielgemeinschaft. Die erste Seniorenmannschaft belegte in der A-Klasse Platz zehn und spielte lange gegen den Abstieg. Für die kommende Saison, so Klingelhöfer, sei es das Ziel, einen Platz im oberen Bereich der Klasse zu erreichen.

Nachwuchsbetreuung wird schwieriger

Jugendleiter Tobias Klingelhöfer berichtete, dass der JSG Nachwuchsspieler aus sieben Vereinen angehören. In der Saison 2017/2018 wird die JSG mit 14 Teams am Spielbetrieb teilnehmen. Dies bedeutet, dass etwa 200 Kinder und Jugendliche trainiert und betreut werden müssen. Für den RSV Wommelshausen schnüren derzeit 30 Nachwuchsspieler die Fußballschuhe. Es werde immer schwieriger, so Klingelhöfer, geeignete Trainer und Betreuer für die Mannschaften zu finden. Derzeit werde unter Abwägung der Vor- und Nachteile überlegt, einen eigenen Jugendförderverein zu gründen.

Aus der Versammlung wurde Kritik daran geäußert, dass der Vorstand über seine Arbeit besser informieren müsse. In der Diskussion ging es auch um den Bau eines Kunstrasenplatzes und um den Anbau an das Sportheim. Vorsitzende Rink teilte dazu mit, dass die Pläne für den Anbau erstellt seien und derzeit Kostenvoranschläge eingeholt würden. In einer noch einzuberufenden Versammlung sollen die Mitglieder dann über das Bauvorhaben informiert werden. Ladislaus Szabo erkundigte sich nach dem Stand der Vorbereitungen für die im Jahre 2020 anstehende Jubiläumsfeier zum 100-jährigen Bestehen des RSV. Daniel Klingelhöfer führte dazu aus, dass erste Gespräche mit den Ortsvereinen erfolgt seien. Der RSV alleine sei nicht in der Lage, ein solches Fest zu stemmen. (hlp)


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