Razzia auf der Baustelle des Kaufhofs

Beide hatten zwar eine Aufenthaltsberechtigung für Tschechien. Die berechtigte sie jedoch nicht dazu, in Deutschland zu arbeiten, wie ein Zollsprecher mitteilte.

Der 54-Jährige und sein 30 Jahre alter Schwiegersohn gaben gegenüber den beamten zu, zur Arbeitsaufnahme nach Deutschland gekommen zu sein und bereits seit über einer Woche auf der Baustelle des ehemaligen Galleria-Kaufhof-Gebäudes zu arbeiten. Sie waren angeblich für ein tschechisches Unternehmen tätig und mit Innenausbauarbeiten beschäftigt, als mehr als 30 Zöllner auf dem Bau eintrafen.

Überprüfung dauert noch an

Unklar ist noch, für wen die beiden wirklich gearbeitet haben. "Wir haben auf der Baustelle mehr als 29 Firmen überprüft. Dabei haben wir völlig unklare Subunternehmensstrukturen festgestellt, die es gilt aufzudröseln", teilte Michael Bender, Pressesprecher des Hauptzollamtes Gießen, mit.

Bei den übrigen 73 angetroffenen Bauarbeitern dauerten die Überprüfungen von Mindestlohn und Sozialversicherung noch an, so Bender.


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