Schachfreunde laden Flüchtlinge ein

BILANZ Wetzlarer Volkssportverein hat Sven Kinski und Andreas Fichtl an der Spitze bestätigt

Der neu gewählte Vorstand des VSV Wetzlar: 3. von rechts der alte und neue Vorsitzende Sven Kinski. (Foto: Petri)

Der bisherige 1. Vorsitzende Sven Kinski wurde - ebenso wie sein Stellvertreter Andreas Fichtl - für weitere zwei Jahre wiedergewählt.

Die größte Abteilung des 1971 gegründeten Vereins ist mit 54 Mitgliedern die Schachabteilung. Nach dem Verkauf des Vereinsheims an der Brühlsbacher Warte an den Fußballclub Spartak Wetzlar sind die Schachspieler Mieter in der Evangelischen Kreuzkirche an der Stoppelberger Hohl.

Ein Pokal für Anton Peter

Die Trainings finden jeweils am Freitag statt: Um 18 Uhr treffen sich die Jugendlichen zum Schachspielen, ab 20 Uhr die Erwachsenen. Wegen besonderer Leistungen in seiner Altersgruppe (unter 16-Jährige) wurde während der Hauptversammlung Anton Peter mit einem Pokal geehrt.

Auf Anregung von Schach-Senior Gerd Neef wurde von der Versammlung eine Einladung an in Wetzlar und Umgebung lebende Schach-Interessierte unter den Flüchtlingen und Asylbewerbern ausgesprochen: "Die Schachregeln sind international. Man kann sich beim Schachspiel näher kommen, ohne dabei in einer fremden Sprache kommunizieren zu müssen." Die Aktiven der Schachabteilung bitten deutsche Freunde und Bekannte von möglicherweise Interessierten, diese Information zu übermitteln.

Kontakt: schachinwetzlar.de, Andreas Fichtl, & (0 64 41) 44 84 690. (pi)


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