Schätze bergen bei Sauerstoffmangel

Spiele-Tipp  Bei „Tiefseeabenteuer“ mit Nervenkitzel auf den Meeresgrund abtauchen

„Tiefseeabenteuer“: Viel Spielwitz in kleiner Schachtel. (Foto: Lehr)

Die Mitspieler sind Abenteurer, die auf den Meeresgrund abtauchen, um Schätze hochzuholen. Ausgehend vom U-Boot werden die gemischten Schatzchips in kurvigen Reihen auf den Tisch gelegt – von minderwertig bis wertvoll. Die Ziffern 0 bis 8 liegen unten und sind nicht zu sehen.

Der Zugspieler würfelt und zieht seine Figur entsprechend auf den Feldern vorwärts. Der nächste Spieler ist an der Reihe. Er lässt beim Abzählen der Würfelaugen besetzte Felder aus. Gelangt man beim Würfeln auf das zweite oder dritte Level mit höheren Punkten, nimmt der ein oder andere Mitspieler den Chip zu sich und legt einen Leerchip in die Lücke.

Wer einen oder zwei Punktechips sein Eigen nennt, muss nun vorher angeben: Tiefer für weitere wertvolle Chips oder zurück zum U-Boot, um die bisherigen Chips zu sichern. Jeder weitere Tauchgang kostet mehr Sauerstoff.

Der Sauerstoffstein auf dem Boot wird von Position 25 auf 24 verschoben. Außerdem wird dem Würfler ein Würfelauge abgezogen. Hat er einen Chip und würfelt eine eins, muss er also stehenbleiben. Das Abtauchen muss sich lohnen und so versucht jeder, mindestens zwei oder besser drei Chips zu bergen.

Alle Spieler teilen sich einen Sauerstofftank

Ganz unten liegen die wertvollsten Schätze. Wer drei Schätze hochbringen will, bekommt immer drei Würfelaugen abgezogen. Die Sauerstoffvorräte werden dabei immer geringer. Wer sich rechtzeitig zur Umkehr entscheidet, darf nicht sofort wieder abtauchen, wohl aber weitere Chips aufnehmen und hoffentlich vor Sauerstoffende im Boot sein. Dann erst gehören ihm die Punkte.

Wer in der Tiefe vom Sauerstoffende überrascht wird, verliert seine Schätze. Diese werden ganz unten in Dreierpäckchen neu abgelegt und sind neu erreichbar.

Die zweite Runde startet derjenige, der am weitesten vom Boot entfernt vom Sauerstoffmangel ereilt wurde. Alle Leerchips werden entfernt, die anderen Chips zusammengeschoben, so dass die Wege kürzer werden. Nach drei Partien gewinnt der Mitspieler mit den meisten Tiefseeschätzen.

Wie viele Punkte jeder mitbringt, erfährt er erst im U-Boot. Für Spannung ist also gesorgt. Ein interessantes Reisespiel, das auch im Spieleregal nicht viel Platz einnimmt.

„Tiefseeabenteuer“, Oink-Games, Düsseldorf, ca. 17 €.


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