Schlag 
ins Gesicht 
der Bürger

Schon am 10. September war im TAGEBLATT auf der Frontseite zum Fall Maaßen zu lesen: „Maaßen ist nicht mehr tragbar“. Umso mehr war nicht zu verstehen, dass Maaßen zunächst mit mehr Geld gehen und Staatssekretär im Innenministerium werden sollte.

Oftmals hat man den Eindruck, dass Politiker die klügeren Menschen sind, wie jetzt das Ergebnis zeigt. Oder sollte etwas anderes dahinter stecken?

Deal wäre dem Wähler nicht zu verkaufen

Bei diesem ausgehandelten Deal der CDU, CSU und SPD-Spitze wäre der Sieger Hans-Georg Maaßen gewesen. Es dürfte aber feststehen, dass sie mit dieser Entscheidung dem Wahlbürger „ins Gesicht“ geschlagen und der AfD-Partei zu einem „Stimmenzuwachs“ verholfen hätten.

Auch die heimischen Kommunal- und Landespolitiker hätten es meiner Meinung nach schwer gehabt, diese Entscheidung dem Wahlbürger „schmackhaft“ zu machen, wenn gezielte Fragen dazu aufgekommen wären.

Abschließend kann man wohl die berechtigte Frage stellen, auch wenn dieser Vorfall schon längere Zeit zurückliegt: Warum wurde in einem Kaufhaus eine Frau fristlos entlassen, weil sie nach Geschäftsschluss ein „vertrocknetes“ Brötchen mitgenommen hat?

Fred Kahle, Weilburg


Mit ePaper wird die Zeitung digital: Testen Sie jetzt das ePaper Ihrer Heimatzeitung zwei Wochen kostenlos!
Link zum Thema
Copyright © mittelhessen.de 2018
Kommentare (0)
Mehr aus red.web unzugeordnet