Schüler erfolgreich

BILDUNG WvO holt erste Preise bei Wettbewerb

Die Preisträger der Dillenburger WvO vor der Wilhelm-von-Oranien-Statue in Wiesbaden. (Foto: privat)

Wo stehen wir als vereintes Deutschland heute, was ist in 25 Jahren in den neuen Bundesländern erreicht worden, wie gut kennen wir uns in den westlichen Landesteilen aus? Dazu hatten die Landeszentrale für politische Bildung und der Hessische Landtag einen Schülerwettbewerb ausgeschrieben. Der Wettbewerb gliederte sich in einen Teil für die Jahrgangsstufen sechs bis acht, die einen Katalog von Fragen bearbeiten mussten, und in einen Teil für die Jahrgangsstufen 9 bis Q4, bei dem die Teilnehmer Forschungsarbeiten einreichen mussten. In beiden Wettbewerbsteilen konnte die WvO Preise einfahren: Bei den jüngeren Schülern belegte die Klasse 8F, betreut von Kerstin Renkhoff, einen ersten Platz. Die Schüler hatten sich mit Themen wie der Geschichte des Reichstags, dem Sitz des Deutschen Bundestags, dem Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche und dem ehemaligen Stasigefängnis Berlin-Hohenschönhausen auseinander gesetzt. Auch in der höheren Altersklasse erzielte die Schule gute Ergebnisse: Den ersten Preis erhielt Pauline Erdmann (Q2), betreut von Stefan Riemer, mit ihrer Filmdoku "Unbeugsam an jedem Ort - Eine Begegnung mit Hartmut Richter". Sie hatte für ihren Wettbewerbsbeitrag eine Reise nach Berlin organisiert, um einen Zeitzeugen und ehemaligen Stasi-Häftling zu interviewen. Gleich zweimal ging der zweite Platz nach Dillenburg: Paula German (9A), betreut von Michael Kämpfer, wurde für ihr Plakat "Eine Fahnenflucht bei Nacht und Kälte" ausgezeichnet. Der andere zweite Platz ging an die Teilnehmer des von Kerstin Renkhoff geleiteten Grundkurses Geschichte bilingual (Q4), die sich in Form von selbstgestalteten Karikaturen mit der Einstellung Frankreichs, Großbritanniens, der USA und der Sowjetunion zur Deutschen Einheit beschäftigten. Den dritten Preis erhielt Franziska Weber (Q2), betreut von Paul Sajon, mit ihrem Beitrag "Deutsches Schicksalsjahr 1989 und die osteuropäischen Nachbarn". (red)


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