Sieben Minuten für den eigenen Betrieb

Wirtschaft  Rund 100 Interessierte informieren sich bei der Speed-Präsentation über ausgewählte Firmen

Speed-Präsentation in der Sparkasse: Thomas Winzer war einer der Referenten, die ihr Unternehmen in weniger als sieben Minuten vorstellten. (Foto: Krause)

Moderator Sascha Buurman, Beauftragter des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft, erläuterte, dass die Veranstaltung gemäß der aus dem japanischen stammenden Vortragstechnik Pecha Kucha durchgeführt werde.

Anhand von 20 Präsentationsfolien, die jeweils 20 Sekunden auf der Leinwand verblieben, würden die Vorträge gehalten. Für die Gäste sei dies bestimmt besonders kurzweilige.

„Pecha Kucha heißt wirres Geplauder“, so Buurman. Aber das beziehe sich weniger auf die Referate, sondern auf die anschließenden Gespräche mit dem Publikum. „Unser Ziel ist dabei die Vernetzung von Unternehmen.“ Sparkassenvorstand Jochen Schönleber freute sich über die volle Kundenhalle in der Hauptstelle, zeuge sie doch von großem Interesse. Auch seitens möglicher Referenten hätten mehr teilnehmen wollen als die Zeit zulasse. Aber, so versprach er, im kommenden Jahr werde die Veranstaltung erneut durchgeführt.

Alle Rednerinnen und Redner hielten die zeitliche Vorgabe von sechs Minuten und 40 Sekunden auch weitgehend ein. Als erstes stellte Stephanie Steen ihren Relocation Service vor, mit dem sie sich als „Kümmerer“ um ausländische Fach- und Führungskräfte in allen Bereichen einsetzt.

Wie die Besucher erfuhren, betreute sie bereits Menschen aus einer Vielzahl von Ländern, unter anderem Australien, China, Indien und natürlich den USA.

Thomas Winzer stellte die Inosoft GmbH vor.

Das in Biedenkopf gegründete und heute in Marburg ansässige Unternehmen bietet individuelle IT-Lösungen an.

Als ein besonderes Beispiel präsentierte Winzer eine Brille, in deren Innenseite wie in einem Bildschirm in der Realität Modelle betrachtet werden können.

Die Gerina AG Stefan A. Ober Hansels war ein klassischer Start-Up in der IT-Branche, wie er erläuterte. Gewinne seien bereits früh in andere Gründungen reinvestiert worden.

Für Unternehmen das Internet optimal nutzbar zu machen, hat sich die Tripels Media Innovation GmbH auf die Fahne geschrieben, wie Andreas Dietze erläuterte.

Raumluftreiniger „Made in Germany“ entwickelt die Aludo Air GmbH. Diese können laut Lothar Schneider auch kleinste Partikel aus der Umgebung filtern.

Ziel ist die Vernetzung

Auf Filme hat sich Splendid Spots spezialisiert. Wie Steffen Schmidt ausführte, produziere die Firma etwa Werbespots für Videokanäle im Internet oder für die Kinowerbung, Produktvorstellungen und vieles mehr.

Zuletzt referierte Annette Klingelhöfer von der Konditorei Café Klingelhöfer. Ihre Spezialität sind Schokolade und Pralinion.

Im Anschluss an die Vorträge gab es im Hinblick auf das Ziel der Vernetzung bei einem Imbiss noch ausreichend Gelegenheit für interessante Gespräche und Nachfragen. (kse)


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