So erhöhen Rentner ihre Rente

Darauf weist die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz hin. Denn wer einen Menschen mit Pflegegrad 2 oder höher mindestens zehn Stunden pro Woche – verteilt auf mindestens zwei Tage – pflegt, dem zahlt die Pflegekasse Rentenversicherungsbeiträge. Das könne sich auszahlen. Die allgemeine Regel dabei sei: Je niedriger die bisherige Altersrente und je höher der Pflegegrad des Angehörigen, desto eher lohnt es sich.

Wie gehen pflegende Rentner vor? Sie stellen bei ihrer Rentenversicherung einen Antrag auf Teilrente statt der bisherigen Vollrente. Denn für die Rentenaufstockung müssen sie zunächst einmal auf ein Prozent der bisherigen Rentenauszahlung verzichten, erklären die Verbraucherschützer. Ob sich das rechnet, können Interessierte von ihrer Rentenversicherung prüfen lassen, ehe sie den Antrag zur Umstellung einreichen. Dann informieren sie die Pflegekasse über die vorgenommene Umstellung. Der veränderte Rentenanspruch wird von der Rentenversicherung jeweils zum 1. Juli des Folgejahres festgestellt.

Wie hoch das Rentenplus ausfällt, hängt neben dem Pflegegrad auch maßgeblich davon ab, ob ein ambulanter Pflegedienst sich ergänzend um den Angehörigen kümmert oder ausschließlich Pflegegeld gezahlt wird sowie ob die Pflege in West- oder Ostdeutschland geleistet wird. (tmn)


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