Solaranlagen: Platz eins für Marburg

Energie  Bürgermeister stellt neue Rangliste vor

„Trotz der wachsenden Konkurrenz kann sich Marburg auf einem guten Platz behaupten“, freute sich Bürgermeister und Umweltdezernent Franz Kahle.

Im Vergleich mit Städten ähnlicher Bevölkerungszahl liege Marburg bei den Städten über 50 000 Einwohnerinnen und Einwohnern bundesweit auf Platz 28. Hessenweit liegt Marburg bei den Städten über 30 000 Einwohnerinnen und Einwohnern wie bereits im Vorjahr auf Platz eins.

„Das ist ein sehr gutes Ergebnis für Marburg“, ordnete Kahle ein. „Es zeigt, dass die Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt und unsere Handwerkerschaft hinter der Energiewende stehen und sie aktiv vorantreiben.“ Alleine im laufenden Jahr seien bereits 35 Anlagen errichtet worden.

Nach einem schwächeren Jahr 2015 mit insgesamt 31 Anlagen rechne man nun damit, wieder zu den Zahlen von 2013 (71 Anlagen) und 2014 (78 Anlagen) aufschließen zu können.

„Schon jetzt decken wir in Marburg bei gutem Wetter rund ein Drittel bis sogar die Hälfte unseres privaten Stromverbrauchs durch Solarenergie ab“, so der Umweltdezernent.

„Auch wenn die Goldgräberstimmung der letzten Jahre vorbei ist, verzeichnen wir eine starke Nachfrage, insbesondere nach Batteriespeichern“, erklärte Christof Jacobi von den Stadtwerken Marburg, „Solarenergie rechnet sich, die Wirtschaftlichkeit von Batteriespeichern ist auch wegen Zuschüsse von Stadt, Land und Bund da.“

Diesen Eindruck konnte Volker Klös, Geschäftsführer des gewinnorientierten Vereins Sonneninitiative, bestätigen: „Wir bieten unseren Kunden an, für sie die Anschaffung, Wartung, Abrechnung und Pflege ihrer PV-Anlagen zu übernehmen und sind im Ergebnis deutlich unterhalb des üblichen Strompreises. Solarstrom rechnet sich.“

Organisiert wird der Wettbewerb seit dem Jahr 2001 von der Fachzeitschrift Solarthemen in Kooperation mit der Deutschen Umwelthilfe. Seit 2005 nimmt die Universitätsstadt Marburg an der im Internet geführten Solarbundesliga (www.solarbundesliga.de) teil.

Für den Bau von Solarthermieanlagen gibt Marburg seit 2009 einen Zuschuss von bis zu 1000 Euro. Weitere Fördermittel können bei der KfW, bei der BAFA und bei den Stadtwerken Marburg eingeworben werden.

Kontakt: (0 64 21) 20 53 13. (red)


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