Stadt überträgt das Erbbaurecht

Verkauf  Einstimmiger Beschluss im Parlament

Beim Verkauf der Tennishalle wird die Stadt auf eine fünfstellige Summe aus dem Erbpachtzins verzichten müssen. (Foto: Valentin)

Zuvor hatte Klaus-Dieter Knierim (FW) in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses angeregt, mit dem derzeitigen Pächter darüber zu reden, ob dieser bereit sei, den ausstehenden Betrag für den Erbbauzins an die Stadt zu zahlen. Schließlich läuft sein Vertrag eigentlich noch bis zum Jahr 2029.

In dieser Zeit würde er jährlich eine bestimmte Summe an die Stadt zahlen. Dieser Betrag, immerhin eine fünfstellige Summe, geht der Stadt mit dem geplanten Verkauf natürlich verloren, gab Knierim zu bedenken und forderte Bürgermeister Peter Kremer (parteilos) auf, mit dem derzeitigen Besitzer entsprechende Verhandlungen zu führen.

Kremer: Besitzer hat Forderung abgelehnt

Dieses Gespräch habe er am folgenden Tag auch geführt, berichtete Kremer in der Parlamentssitzung – mit dem zu erwartenden Ausgang: „Natürlich hat er diese Forderung abgelehnt.“

Kremer hatte schon in der Ausschusssitzung davor gewarnt, dass ein solches Vorgehen mitunter den gesamten Verkauf gefährden könne. Die Stadt stehe sich letztlich auf keinen Fall schlechter, so Kremer.

Denn der Verkaufserlös sei natürlich deutlich größer als die restliche Summe aus dem Erbbauzins. (val)


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