Strack hängt fünf Jahre dran

HANDWERK Obermeister der Innung für Elektro- und Informationstechnik im Amt bestätigt

Obermeister Jürgen Strack. (Foto: Ewert)

Stellvertretender Obermeister Werner Richardt.
(Foto: Ewert)

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Das galt bei der Innungsversammlung in den Räumen der Kreishandwerkerschaft Lahn-Dill in Wetzlar auch für Werner Richardt (Eibelshausen), der seit 2004 stellvertretender Innungsobermeister ist. Der Innung für Elektro- und Informationstechnik Lahn-Dill gehören aktuell 80 Mitgliedsbetriebe an, zwei mehr als vor Jahresfrist. Hinzu kommen fünf Gast- und zwei Ehrenmitglieder.

Den Innungsvorstand komplettieren sechs Beisitzer: Volkmar Fritsch (Solms), Christoph Rauch (Eibelshausen), Udo Waidhas (Bonbaden), Walter Müller (Solms), Christoph Kotzur (Aßlar) und Daniel Siebert (Wetzlar). Als Meisterbeisitzer im Ausschuss für Berufsbildung bestätigte die Versammlung Karl Konrad Siebert und Christoph Rauch, dem Ausschuss für Lehrlingsstreitigkeiten gehören Albert Pantle, Christoph Rauch und Karl Konrad Siebert an. Daniel Siebert und Werner Richardt vertreten die Innung in den Gremien der Kreishandwerkerschaft, Jürgen Strack und Daniel Siebert im Landesinnungsverband Hessen.

Klisa bezeichnet das Ehrenamt auf der Versammlung als "Lebenselixier der Bürgergesellschaft"

Zum Elektroniker - Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik - werden im Lahn-Dill-Kreis aktuell 79 Lehrlinge dreieinhalb Lehrjahre lang ausgebildet. Darunter sind am Schulstandort Wetzlar (Werner-von-Siemens-Schule) 47 und am Schulstandort Dillenburg (Gewerbliche Schulen) 32. Insgesamt 15 Lehrlinge haben im Prüfungsjahr 2016 die Gesellenprüfung bestanden.

Die Auslastung der heimischen Innungsbetriebe im Elektrohandwerk bezeichnete Obermeister Strack als sehr gut. Dennoch dürfe nicht übersehen werden, dass sich gerade auch im Elektrohandwerk eine "unglaubliche Schwarzarbeit etabliert" habe. Dieser leiste auch das Internet Vorschub, in dem Schwarzarbeit ohne jegliche Zulassung angeboten werde. Der Bekämpfung dieser "ungerechtfertigten Handwerksausübung" müsse, um das Handwerk zu schützen, auch in Zeiten guter Konjunktur mehr Beachtung geschenkt werden.

Thomas Klisa, der Geschäftsführer des Landesinnungsverbandes, informierte die Versammlung unter den Stichworten Arbeitnehmerüberlassung, Mängelgewährleistungsrecht und Sozialkassen der Bauwirtschaft über aktuelle Entwicklungen des Fachverbandes Elektro- und Informationstechnik Hessen/Rheinland-Pfalz. Er nannte das Ehrenamt - auch ein Innungsvorstand zählt hierzu - ein "Lebenselixier der Bürgergesellschaft" Ohne engagierte Bürger müsste der Staat alle von diesen geleisteten Arbeiten und Aufgaben übernehmen. Das aber wäre zum einen finanziell nicht zu leisten, zum anderen brächte eine solche Lösung wohl allzu oft Ergebnisse, die nicht im Interesse des Handwerks seien. (ew)


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