Stubentiger und die Fellpflege

Haustiere  Katzen im Frühjahr und Herbst – darauf sollten Halter achten

Dr. Heidi Bernauer-Münz. (Foto: Privat)
Flöhe und Zecken können durch tägliches Bürsten frühzeitig entdeckt werden. (Foto: Colourbox)
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Denn die meisten Katzen sind sehr saubere Tiere. Schmutziges Fell ist dem Stubentiger generell zuwider.

Eine Katze meistert ihre Reinigung normalerweise problemlos. Schwierig wird die Fellpflege erst, wenn im Frühjahr und Herbst der Fellwechsel bevorsteht und Katzen viele Haare verlieren und beim Säubern verschlucken. Diese müssen erbrochen werden oder sammeln sich als Ballen im Magen an. Langhaarkatzen haben generell Probleme, ihr Fell alleine zu pflegen.

Junge Katzen mit einer Babybürste pflegen

Am Besten übt man bereits mit kleinen Kätzchen Kämmen und Pflegen. Eine weiche Babybürste ist ideal und wird nach kurzem Einsatz mit einem Leckerchen oder Spiel kombiniert. Mag das Kätzchen das kurze Bürsten, verlängert man die Zeitdauer und geht schließlich auf normale Katzenbürsten über. Beim Kätzchen geht das schnell. Ältere Katzen sind nicht mehr so kooperativ und verlangen mehr Geduld und Ausdauer. Ohne ausreichende Pflege oder bei langem Fell kann es schnell zu Verfilzungen kommen und Katzen wehren sich dann gegen die Bürste. Bei zunehmender Verfilzung bleiben dann nur noch Narkose und Schur beim Tierarzt.

Tägliches Bürsten hat weitere Vorteile. Verletzungen, Flöhe oder kahle Stellen können sofort bemerkt und behandelt werden. Mitbringsel von draußen, die sich im Fell verfangen, können entfernt und ausgefallene Haare ausgekämmt werden. Und das Allerbeste: Mensch und Katze genießen die tägliche Beschäftigung miteinander.


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