Sturm führt die Handwerker an

Versammlung I  Obermeister bescheinigt Zimmererinnung guten Zusammenhalt

Der für fünf Jahre neu gewählte Vorstand der Zimmererinnung Lahn-Dill: Geschäftsführer Sebastian Hoffmanns (v.l.), Christian Sturm, Ralf Ritter, Sven Russ, Jens Nickel, Hans Grumbach und Marko Krämer. (Foto: Ewert)

Neu in den Vorstand der Zimmererinnung, die derzeit 19 Mitgliedsbetriebe hat, berief die Versammlung die Zimmerermeister Marko Krämer (Niederweidbach) und Jens Nickel (Herborn-Seelbach).

Sie sind zudem Mitglieder im dreiköpfigen Ausschuss für Berufsbildung, dessen Leitung Lehrlingswart Ralf Ritter (Greifenstein-Allendorf) innehat.

Obermeister will sich dafür einsetzen, die Zahl der Mitglieder zu erhöhen

Obermeister Sturm bescheinigte der Zimmererinnung Lahn-Dill einen „guten inneren Zusammenhalt“. Er will sich dafür einsetzen, die Zahl der Mitglieder und auch jene der Gastmitglieder zu erhöhen.

Derzeit befinden sich 18 junge Männer in der Ausbildung zum Zimmermann, vier im ersten, sechs im zweiten und acht im dritten Lehrjahr. Im Jahr 2017 haben fünf von sechs Teilnehmern die Gesellenprüfung bestanden.

Sascha Prochazka, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Gießen und Leiter der Steuer- und Unternehmensberatungsstelle Gießen/Lahn-Dill sprach über „Betriebsprüfungen“. Sie seien unvermeidbar und notwendig, es gelte für den Betrieb und seinen Inhaber, das Beste aus der Sache zu machen. Und das , wenn gewünscht, mit Hilfe der Kreishandwerkerschaft als berufsständische Selbstverwaltungsorganisation.

Gründe und Anlässe für eine Betriebsprüfung sind laut Prochazka vielfältig. Sie dient laut Definition des Bundesfinanzhofes „vornehmlich dem Ziel, Steuergerechtigkeit durch gerechte Vollziehung der Steuergesetze zu verwirklichen“. Und dies nach dem Grundsatz, dass der Außenprüfer des Finanzamtes „die tatsächlichen und rechtlichen Verhältnisse, die für die Steuerpflicht und die Bemessung der Steuer maßgebend sind (Besteuerungsgrundlagen) zugunsten wie zuungunsten“ zu prüfen hat.

13 600 Betriebsprüfer gehen bundesweit ihrer Aufgabe nach und haben dabei im Jahr 2015 jüngere Zahlen liegen amtlich noch nicht vor 15,8 Milliarden Euro „Mehrsteuern“ akquiriert. Auch wenn davon 78 Prozent bei Großbetrieben erzielt wurden, sind auch Mittelstand und das Handwerk mit 22 Prozent oder rund 3,5 Milliarden Euro mit einem nennenswerten Anteil an den Mehrsteuern beteiligt. (red)


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