Syrer schlagen sich auf dem Bahnsteig

POLIZEIBERICHT Auseinandersetzung in Gießen

Gegen 1 Uhr bemerkten Bundespolizisten die Schlägerei einer zehnköpfigen Gruppe algerischer Staatsangehöriger am Bahnsteig zwischen den Gleisen 2 und 3. Zum Teil flogen auch Glasflaschen. Die Männer, Asylbewerber aus Solms, Groß-Gerau, Riedstadt und dem Lahn-Dill-Kreis, wollten ursprünglich mit dem Zug nach Frankfurt/Main fahren, heißt es im Polizeibericht

Ein 30-Jähriger und ein noch Unbekannter seien dann in das Gleis gesprungen und hätten dort ihre Auseinandersetzung fortgesetzt. Bei Eintreffen der Beamten beendeten beide die Schlägerei. Kurz darauf entflammte erneut eine gewalttätige Auseinandersetzung innerhalb der Gruppe. Infolgedessen versuchte ein 28-Jähriger, den 30-Jährigen mit zwei abgebrochenen Glasflaschen zu verletzen.

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Durch das Einschreiten der Bundespolizisten konnte der Angriff gestoppt werden. Ein äußerst aggressiv agierender 19-Jähriger versuchte. die Festnahme der beiden Landsleute zu verhindern. Um die folgenden polizeilichen Maßnahmen durchsetzen zu können, war der Einsatz weiterer Polizisten erforderlich. Alle Randalierer wurden mit Handschellen gefesselt. Gegen die drei Männer wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Bereits gegen 18.30 Uhr waren die Beamten wegen einer Schlägerei zwischen zwei 18 und 23 Jahre alten Männern aus Pakistan eingeschritten. (red)


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