Tschüss Weihnachtsbaum!

AKTION Jugendfeuerwehren bessern ihre Kassen auf

In Biebertal wurde ebenfalls gesammelt. (Foto: Waldschmidt)

In Lahnau half die Feuerwehr der CDU beim Einsammeln. (Foto: privat)

250 Bäume sammelte der Leuner Nachwuchs. (Foto: Ambrosius)

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Wohin mit dem Weihnachtsbaum, wenn dieser ausgedient hat? Unter anderem in Biebertal, Heuchelheim, Kinzenbach, Lahnau, Leun, Nauborn, Rechtenbach, Rodheim und Wettenberg nahmen sich die Jugendfeuerwehren dieses Problems an und holten die Bäume ab.

In Nauborn war die Jugendfeuerwehr nach einem Jahr Zwangspause wieder am Start. Wegen des Breitbandausbaus stand der zum Verbrennen der Bäume genutzte Festplatz im Vorjahr nicht zur Verfügung. 2016 sammelten 14 Mitglieder der Jugendfeuerwehr und der Einsatzabteilung in drei Stunden insgesamt 430 Bäume ein. Diese wurden am Abend verbrannt - ein Spektakel, zu dem rund 130 Besucher kamen.

Seit über 20 Jahren sammelt auch die CDU in Lahnau Weihnachtsbäume ein. Mit sechs Lkws, die Lahnauer Unternehmen zur Verfügung stellten, wurden die Bäume in den drei Ortsteilen eingesammelt. Unterstützt wurden die Parteimitglieder dabei von den Lahnauer Feuerwehren und der Jugendfeuerwehr, für deren Jugendarbeit gesammelt wurde. In diesem Jahr kam dabei eine Rekordsumme von rund 1482 Euro zusammen, berichtete Ronald Döpp von der CDU, der die Aktion vorbereitet hatte.

In den Biebertaler Ortsteilen fuhren die jeweiligen Wehren mit Traktoren und Einsatzfahrzeugen mit Anhängern durch die Straßen und nahmen zahlreiche ausgediente Weihnachtsbäume mit. Die Aktion des Feuerwehrnachwuchses um Jugendfeuerwehrwartin Christina Richter war wieder ein voller Erfolg und wurde von den Bürgern unterstützt.

Gut 1400 Bäume wurden in Wettenberg einer ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt

In Rodheim hatte die Einsatzabteilung das Einsammeln übernommen, da die Nachwuchswehr zurzeit nur zwei Mitglieder zählt.

Eine große Menge Christbäume hatte auch die Jugendfeuerwehr Wettenberg aufzuladen: Gut 1400 Bäume waren es, die später auf der Schnittgutsammelstelle im Gleiberger Feld einer ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt worden. Insgesamt waren 60 Feuerwehrkameraden an der Aktion beteiligt, die von Gemeindejugendfeuerwehrwart Sven Moos und seinem Stellvertreter, Tobias Bittendorf, koordiniert wurde. Unterstützt wurde die Jugendfeuerwehr dabei nicht nur durch Mitglieder der Einsatzabteilungen, sondern auch durch den gemeindlichen Bauhof sowie ortsansässige Firmen und Landwirte, die zum Teil ihren Fuhrpark zur Verfügung stellten.

Fachgerecht entsorgt wurden die Bäume ferner in Heuchelheim und Kinzenbach. Die gesamte Aktion leitete und koordinierte Jugendfeuerwehrwart Conrad Bender. Nachdem die ausgedienten Bäume zusammengetragen worden waren, wurden sie auf das ehemalige Gelände der Kläranlage gebracht. Hier wurden sie zerschreddert und so für die Fernwärme in Gießen nutzbar gemacht.

Eine weitere große Aktion rund um den Tannenbaum gab es in Rechtenbach. Hier sammelten 18 Jugendliche die Bäume ein. Ermöglicht hatten dies aktive Einsatzkräfte und Bürger mit Fahrzeugen der Feuerwehr und Traktoren eines örtlichen Landwirts. Die eingesammelten Bäume wurden umweltgerecht entsorgt. Im Anschluss trafen sich alle Helfer und Jugendlichen für eine verdiente Stärkung am Gerätehaus.

Die Jugendfeuerwehren der Stadt Leun sammelten in den einzelnen Stadtteilen rund 250 Weihnachtsbäume ein. Jeder Stadtteil hatte ein Traktorgespann organisiert. Die Bäume wurden von 26 Jugendlichen an die Kreuzungen der Straßenzüge gebracht, auf die Anhänger geladen und zum Bolzplatz nach Stockhausen gebracht. Dort wurden sie später verbrannt. Die Jugendfeuerwehrwarte Mikele Debus, Daniela Lommel und Thorsten Koch betreuten die Aktion. Zum Dank für das Entsorgen der ausgedienten Bäume unterstützen viele Bürger die Wehren mit einer kleinen finanziellen Spende, die in der Regel den Kameradschaftskassen des Feuerwehrnachwuchses zugute kommt.


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