TuS Vollnkirchen jubelt

HANDBALL Bezirksoberliga Männer: 26:22 über Rechtebach

Freie Bahn: Rechtenbachs Fabian Allendörfer (Mi.) gibt den Vollnkirchenern (von links) Lars Schindkowski, Daniel Schmidt und Steffen Wilhelmi das Nachsehen. (Fotos: K. Weber)

Abgeblockt: Die Vollnkirchener Henrik Berghorn (l.) und Joshua Planer packen gegen Rechtenbachs Sören Hein (r.) energisch zu.

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Verfolger TSV Lang-Göns wahrte mit dem 28:26 bei der HSG Lumdatal allerdings den Anschluss. Die HSG Wettenberg II musste hingegen beim 31:31 gegen den TSV Södel einen Rückschlag im Aufstiegskampf hinnehmen. Wichtige Punkte für den Klassenverbleib ergatterte der TuS Vollnkirchen mit dem umjubelten 26:22-Derbysieg über die SG Rechtenbach.

TuS Vollnkirchen - SG Rechtenbach 26:22 (12:13): Im Nachbarschaftsduell machte sich der TuS durch viele technische Fehler das Leben zunächst schwer. Bis zum 5:2 bestimmte Rechtenbach das Spiel, danach wurde Vollnkirchen besser und schaffte den Anschluss. Die Sieben von TuS-Trainer Jens Hohaus wirkte nun vor allem in der Abwehr konzentrierter. Nach einer knappen Führung der Hausherren zu Beginn des zweiten Durchgangs blieb die Partie zunächst ausgeglichen. Ab der 45. Minute unterliefen den Rechtenbachern dann aber immer mehr Fehler, so dass sich dem TuS die Chance bot, den Prestigeerfolg in trockene Tücher zu packen. "Wir sind ruhig geblieben und haben unsere Möglichkeiten genutzt", meinte Coach Hohaus. Derweil konnte sein Rechtenbacher Kollege Schäfer nicht wirklich zufrieden sein: "Uns hat vor dem Tor die Durchschlagskraft gefehlt. Aber die Mannschaft hat mutig gespielt, und ich hoffe, dass wir es nächste Woche gegen Münzenberg besser machen." - Tore für Vollnkirchen: Hanika (3), Friedrich (3), Uhl (1), Michael Ferber (2), Claus (5), Planer (1), Schindowski (6/3), Schmidt (2), Berghorn (3), Rühl (2). - Tore für Rechtenbach: Hein (4), Andre Ferber (2), Frosch (1), Zapf (4), Weber (3), Fay (4/4), Allendörfer (4).

Dilltal befindet sich gedanklich zu lange noch in der Winterpause

HSG Mörlen - HSG Dilltal 33:21 (20:7): Dilltal schien noch in Gedanken in der Winterpause zu sein. Coach Peter Küster sah eine katastrophale erste Halbzeit seiner Schützlinge, die nach wenigen Minuten bereits 0:6 hinten lagen. Über 4:16 gerieten die ohne die schmerzlich vermissten Leistungsträger Sascha Friedrichs, Tobias Mehl und Michael Djalek angetretenen Gäste bereits bis zur Pause hoffnungslos mit 7:20 in Rückstand. Im zweiten Durchgang gelang wenigstens noch etwas Schadensbegrenzung. Trainer Küster konnte das nicht besänftigen: "Dass wir mental nicht auf dem Feld waren, war unser großes Problem." - Tore für Mörlen: Kapellen (5), Birkenstock (1), Philipp Möbs (4), Bischof (2), Cisek (2), Brauburger (2), Stolte (3), Boller (7/3), Johannes Möbs (3), Breitenfelder (1), Dietz (2). - Tore für Dilltal: Schmitz (3/1), Patrick Müller (2), Malo (5/3), Ulm (2), Baumann (3), Albrecht (1), Zickert (1), Heer (4).

HSG Lumdatal - TSV Lang-Göns 26:28 (11:16): Der von großen Personalsorgen geplagte Tabellenzweite konnte nur acht Feldspieler aufbieten. Dennoch zog die Truppe von TSV-Trainer Michael Razen ihr Spiel konsequent durch und setzte sich von 6:2 auf 12:6 ab. Vor allem die aggressive 6:0-Deckung inklusive einer starken Torhüterleistung stellte die Gastgeber vor große Probleme. Im Angriff nahm Lang-Göns immer wiedergeschickt das Tempo aus der Partie. Nach der Pause drehte Lumdatal allerdings auf. Die Schützlinge von Coach Dragoslav Dajovic verkürzten mit einem Doppelschlag auf 15:18, als aber die Gäste nach dem 23:20 (45.) auf 26:21 entteilten, war die Entscheidung praktisch gefallen. Nach einer der roten Karte gegen Robin Jänicke standen Razen keinerlei Wechselmöglichkeiten mehr zur Verfügung, dennoch brachte sein Team die Führung sicher über die Zeit. - Tore für Lumdatal: Stein (1), Kuhnhenne (3), Herzberger (2), Marondel (3), Schmidt (4), Schlapp (3), Kern (10/3), Ziegler (1). - Tore für Lang-Göns: Fey (2), Bepler (1), Funke (9/4), Robin Jänicke (7), Rompf (6), Marx (1), Schuchmann (3).

HSG Wettenberg II - TSV Södel 31:31 (19:14): Die Wettenberger Zweite geriet im Titelrennen ausgerechnet gegen das Tabellenschlusslicht ins Straucheln. Die Mannen von Trainer Christoph Fähler enttäuschten im zweiten Durchgang auf der ganzen Linie. Dabei schien die Partie in den erwarteten Bahnen zu verlaufen. Über 6:2 und 18:12 (26.) zeigte die HSG starken Handball und ließ Södel nur wenige Chancen. Kurz vor der Pause ließ bereits die Konzentration nach. "Das war das typische erste Spiel nach der Winterpause", monierte Wettenbergs Co-Trainer Hartmut Kreutz vor allem die Schwächen im Abschluss. In Halbzeit zwei schmolz der Vorsprung dahin. Die Gäste kämpften aufopferungsvoll und entführten trotz der roten Karte gegen Fabian Pommerening (47.) einen Punkt. - Tore für Wettenberg II: Tom Schulcz (4), Mirko Schulcz (2), Paul (1), Wolf (5), Moritz Leib (5), Jonas Leib (4/2), Gerrisch (2), Jessen (3), Stephan (4), Winter (1). - Tore Södel: Andreas Böhland (6/6), Patzelt (1), Lind (4), Hofmann (4), Tauchmann (6), Semmelroth (5), Witzenberger (4), Pommerening (1).

SG Lollar/Ruttershausen - HSG Grünberg/Mücke 40:28 (20:11): Tore für Lollar/Ruttershausen: Ziehm (4/1), Björn Spieß (12/5), Piazzolla (8), Bambey (5), Grote (1), Engel (4), Voss (5). - Tore für Grünberg/Mücke: Sascha Siek (4), Nils Siek (10/1), Sayler (2), Riegelhof (6), Schlüter (1), Keil (3/3), Kaus (2).

WSV Oppershofen - TSF Heuchelheim 26:22 (13:9): Tore für Oppershofen: Billek (5/2), Flotow (5), Hüttenberger (4), Schuster (3), Kruse (3), Hofmann (2). - Tore für Heuchelheim: Noll (3), Roth (4), Kreutzer (1), Bergmann (6/4), Raab (4), Muth (5), Mosch (1), Heller (2/2).


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