Ungeliebte Geräte wieder loswerden

Technik  Internetportale helfen beim Verkauf

Gar nicht benötigt, falsches Modell oder doppelt bekommen: Über manche Geschenke freut man sich einfach nicht. Aber einfach wegwerfen kann und will man die ungewollten Kopfhörer, Smartphones oder Games auch nicht. Sinnvoller und gewinnbringender ist es, die Geräte und Medien auf eigene Faust zu verkaufen. Teils kostenlose Kleinanzeigen kann man zum Beispiel bei Ebay-Kleinanzeigen, Kalaydo, Shpock und auf vielen anderen Seiten schalten.

Die Seiten und Portale helfen auch dabei, sich über einen realistischen Produktpreis zu informieren. Denn den Neupreis, den man für Technik über Preissuchmaschinen herausfindet, wird man auf den Kleinanzeigen-Seiten oder Online-Marktplätzen wie Ebay oder Amazon eher nicht erzielen, sagt Kathrin Körber von der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Bei Ebay kann man etwa unter dem Menüpunkt „Erweiterte Suche“ ein Häkchen bei „Beendete Angebote“ setzen und sieht so, mit welchem Preis frühere Auktionen beendet wurden.

Wer sein Geschenk im Netz verkaufen möchte, sollte sich auch mit den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der jeweiligen Seite auseinandersetzen. Denn teilweise werden Provisionen berechnet, die den Verkaufsgewinn schmälern. Beim Erstellen einer Anzeige oder eines Angebots sollte man das Produkt genau beschreiben und über Versandkosten informieren. Auch sollte man die Gewährleistung in der Beschreibung ausdrücklich ausschließen.

Der Verkaufsweg über spezielle Ankaufportale wie Clevertronic oder Rebuy birgt Risiken, sagt Simone Vintz von der Stiftung Warentest. Wenn die Ware überhaupt angenommen wird, müssen Kunden gegebenenfalls Preisabschläge hinnehmen. „Das liegt daran, dass diese Portale für gebrauchte Waren gedacht sind und nicht für Neuware wie Weihnachtsgeschenke.“ (tmn)


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