Uni-Klinikum vor Kahlschlag

Am Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM) droht ein massiver Kahlschlag. In den nächsten zwei Jahren sollen 500
Am Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM) droht ein massiver Kahlschlag. In den nächsten zwei Jahren sollen 500 Arbeitsplätze gestrichen werden. (Archivfoto: Colourbox)

In einer Arbeitsgruppe, an der Vertreter der Konzernebene und des UKGM beteiligt sind, werden laut der Marburger Betriebsratsvorsitzenden Bettina Böttcher derzeit Zielvorgaben für neue Soll-Stellenpläne entwickelt. "In diesem Zuge sollen kurzfristig, also noch in diesem Jahr, 250 Stellen in Gießen und Marburg abgebaut werden. Im nächsten Jahr soll eine Stellenkürzung in gleicher Größenordnung erfolgen", erklärte Böttcher der Zeitung.

Die Geschäftsleitung des UKGM begründet den geplanten Stellenabbau damit, dass sich die Erlös-Situation der beiden Unikliniken in diesem Jahr durch mangelnde Refinanzierung der Krankenkassen deutlich verschlechtern werde. "Dies zwingt uns, die Abläufe im Hause, die Sachkostenentwicklung und den Personaleinsatz zu überprüfen", hieß es in einer Mitteilung der Vorsitzenden der UKGM-Geschäftsführung, Irmgard Stippler, und des Aufsichtsratsvorsitzenden und Rhön-Chefs Wolfgang Pföhler an die Mitarbeiter.


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