Urmaterie aus dem Weltall

Wirklich spektakulär ist dieses Jahr die Sonderausstellung zum Meteoriten von Treysa. 100 Jahre ist es her, dass am 3. April 1916 von Nordwesten kommend eine leuchtend rote Feuerkugel mit 72 000 Kilometern pro Stunde über Marburg donnerte. Der Überschallknall ließ Fensterscheiben erzittern und war in einer Umgebung von 60 Kilometern rund um Marburg zu hören, der grelle Lichtblitz sogar bis 160 Kilometer weit zu sehen.

Der Meteorit von Treysa ist der größte Meteorit Deutschlands, dessen Fall beobachtet wurde, und es war der erste Meteorit, der aufgrund von wissenschaftlichen Berechnungen gefunden werden konnte.

Jedes Kind erhält einen Stein als Geschenk

Es handelt sich um einen 63,3 Kilogramm schweren und 4,56 Milliarden Jahre alten Eisenmeteoriten. Er stammt direkt aus der Entstehungszeit unseres Sonnensystems, Urmaterie aus dem interplanetaren Raum.

Die Sonderausstellung zu seinem 100. Geburtstag auf Erden findet statt im Foyer des Cappeler Bürgerhauses anlässlich der Mineralien- und Fossilienbörse (9 bis 17 Uhr). Jedes Kind erhält einen Stein als Geschenk. Kaffee und Kuchen werden ebenfalls angeboten. (red)


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