Verhängnisvolle Affäre

Schlossfestspiele Noch bis 27. August wird "Die Hatzfeldt" gezeigt

Hatzfeldt: Rund 50 Schauspieler, Tänzer und Sänger setzen die Geschichte in Szene. (Foto: Schienbein)

Erzählt wird die Geschichte der Sophie von Hatzfeldt, die all ihre Energie einsetzt, um ihrer Zwangsehe zu entkommen. Unterstützung erhält sie von dem jüdischen Rechtsanwalt Ferdinand Lassalle, beide verbindet schnell mehr als nur der Rechtsstreit.

Doch der Kampf um die Freiheit hat seinen Preis: Ihr Sohn lehnt sich gegen sie auf, die revolutionären Verbündeten werden zu Gegnern und Lassalle setzt in einer verhängnisvollen Affäre alles Erreichte aufs Spiel. Wo immer sie hofft, Liebe zu finden, warten neue Fesseln.

Mit 50 Schauspielern, Tänzern und Sängern

Rund 50 Schauspieler, Tänzer und Sänger setzen die Geschichte um die umstrittenen Symbolfiguren der ersten deutschen Demokratiebewegung im Vormärz 1848 in Szene. Dabei haben "die Macher" Birgit Simmler und Musical-Komponist Paul Graham Brown nach ihrem Erfolgsmusical "Der Postraub" erneut ein Stück mit regional-historischem Bezug geschaffen: Die titelgebende Gräfin entstammt einem Adelsgeschlecht mit Sitz in Hatzfeld. "Die Hatzfeldt" kommt bis zum 27. August jeweils freitags bis sonntags ab 20 Uhr - am 20. August zusätzlich ab 15 Uhr - open air im Landgrafenschloss Biedenkopf zur Aufführung. Tickets sind für 28,50 und 32,90 Euro plus Gebühren in allen Vorverkaufsstellen von AD-Ticket und online unter www.schlossfestspiele-biedenkopf.de erhältlich. (red)


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