Verleihung der Charlotte-Petersen-Medaille

Dillenburg. "Für Verdienste um die Verständigung zwischen den Menschen" - diese Inschrift trägt die Charlotte-Petersen-Medaille, die seit dem Jahr 2001 alle zwei Jahre an Personen verliehen wird, die sich im Sinne der Namensgeberin besonders engagiert haben. In diesem Jahr entschieden sich die städtischen Gremien für die Verleihung der Charlotte-Petersen-Medaille an Klaus-Peter Mücke, evangelischer Pfarrer im Ruhestand aus Dillenburg. Die Ehrung soll möglichst am Geburtstag von Charlotte Petersen, dem 11. Juni, erfolgen. Und so wird ihm die Stadt Dillenburg in Anerkennung seines Engagements und Wirkens im Sinne von Charlotte Petersen am Samstag, 11. Juni die Medaille im evangelischen Gemeindehaus Zwingel überreichen. Die Laudatio wird Pfarrer Dr. Friedhelm Ackva halten. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von der Johanniskantorei unter Leitung von Kantorin Petra Denker. Zu der öffentlichen Preisverleihung um 11 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Zwingel ist die Bevölkerung herzlich eingeladen. Die Journalistin Charlotte Petersen, eine der größten Persönlichkeiten Dillenburgs, hatte zusammen mit Hilda Heinemann, der Frau des ehemaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann, im Jahre 1959 das Hilfswerk Wapniarka gegründet. Die Dillenburger Journalistin war unermüdlich dafür tätig, Spenden für die Überlebenden dieses Konzentrationslagers aufzutreiben. Zur Erinnerung an Frau Petersen und in Würdigung ihres Lebenswerkes stimmte die Stadt Dillenburg auf Anregung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dillenburg, deren Gründungsmitglied sie war, der Stiftung einer Charlotte-Petersen-Medaille zu.


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