Vertriebene planen die nächsten Reisen

Gesellschaft 67 kommen zum Nachtreffen

Die Schulfreunde Anni Störkel und Johann Göltl treffen sich in Weilburg und betrachten alte Fotos. (Foto: privat)

Auf der Nachfeier im Kubacher Hof wurde das Video von dem Tag der Heimat in Györsövenyhaz gezeigt. Außer den Reiseteilnehmern waren auch alle interessierten Personen eingeladen. Trotz beginnender Reisezeit kamen 67 Personen, darunter einige Personen, die altersbedingt nicht mitreisen konnten.

Älteste Teilnehmerin war Gisela Dehnert, geborene Fürstenfelder, aus Dehrn mit 95 Jahren, gefolgt von Cornelia Bayer mit 93 Jahren aus Merenberg-Allendorf. Am weitesten angereist war Johann Gölt (87) aus Neckarelz, der seine gleichaltrige Schulfreundin Anni Störkel, geborene Karpf, aus Weilburg-Ahausen hier traf.

Es wurde angeregt, in diesem Jahr noch ein Treffen zu veranstalten und eine weitere Reise nach Ungarn für Sommer 2018 einzuplanen. Als Termin für das nächste Treffen wurde der "Hessische Gedenktag für die Opfer von Flucht und Deportation", das zweite Wochenende im September, angedacht.

Einige Teilnehmer wollen auch dieses Jahr noch individuelle Reisen nach Györsövényház unternehmen. Somit hat sich inzwischen eine Interessengemeinschaft der Heimatvertriebenen und Flüchtlinge sowie Nachkommen aus Györsövényház, Ungarn, gebildet. (red)


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