VfL feiert erfolgreichesSport-Jahr

FUSSBALL Cegledi war Top-Spieler

Biedenkopfs Verteidiger Jan Cegledi (li) klärt in einem Spiel gegen Eckelshausen. Er ist "Spieler der Saison" des VfL. (Foto: Archiv)

Ehrungen beim VfL 1911 Biedenkopf: v.l. Georg-Otto Heinzerling. Uwe Fischer, Lothar Cerny, Helmut Gradic, Ulrich Noll, Hartmut Orlandt, Lutz Hilgenberg, Joachim Rakowski, Lutz-Peter Schoenwiese sowie Karsten Plitt und Carolin Piechaczek vom Vorstand. (Foto: Frankenberg)

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Für den erkrankten Vorsitzenden verlas Karsten "Kohle" Plitt den Rechenschaftsbericht. Besonders ging er dabei auf die Leistung der Mannschaft ein, die in den letzten Jahren für diesen Erfolg gearbeitet habe. Dieser Erfolg sei aber auch Verdienst des Trainers Uwe Brandl und seiner Mitstreiter Achim Rakowski, Michael Roemer und Oliver Wolf.

Im Vereinsheim am Franz-Josef-Müller-Stadion erinnerte der Vorsitzende daran, dass auch das Umfeld mit zu dem Erfolg beigetragen habe. So sei man dankbar für die Unterstützung vieler ehrenamtlicher Helfer, der Alten Herren und des Fördervereins.

"Toll, dass es so gelaufen ist", so das Fazit des Vorsitzenden. Für den Spielausschuss berichtete Markus Uhl, dass Trainer Uwe Brandl für ein weiteres Jahr verpflichtet werden konnte und dass man den Trainerstab mit Achim Rakowski, Michael Roemer, Simon Wickenhöfer, Michael Konieczny und Stefan Engelbach um gleich fünf Trainer erweiterte. Weiterhin konnte man den Kader verbreitern und neue Spieler verpflichten. Insgesamt verzeichnete der VfL im Sommer 2013 nicht weniger als 17 Neuzugänge.

Mit einem Kader von über 40 Spielern konnten die Kicker somit in die Vorbereitung starten. Bester Torschütze war Tristan Seipp und Hussein El Issa erzielte die meisten Tore der 2. Mannschaft.

120 Jugendliche trainieren beim VfL - dank vieler engagierter Betreuer

Der Spieler der Saison war Jan Cegledi und zum besten Nachwuchsspieler wurde Sascha Krellig gewählt. Für den verhinderten Jugendleiter Michael Becker konnte Karsten Plitt berichten, dass insgesamt 120 Jugendliche sich dem Spiel mit dem runden Leder widmeten. Besonders erfolgreich war hier die A-Jugend, die in der Hallenrunde Kreis- und Regionalmeister wurde und nun um den Aufstieg in die Gruppenliga spiele.

Die gute Jugendarbeit sei aber nur mit engagierten, gut ausgebildeten Jugendbetreuern zu leisten, so Michael Becker in seinem Bericht. Deshalb galt sein Dank den zahlreichen Betreuern der einzelnen Bambini- und Jugendmannschaften. Jürgen Reh vom Förderverein und Rainer Höhn von der Alte-Herren-Abteilung hoben die gute Zusammenarbeit mit dem Hauptverein hervor.

Unter dem Punkt "Verschiedenes" warf ein Vereinsmitglied die Frage auf, wie es beim Thema "Vereinsheim" bestellt sei, nachdem die Umsetzung des Konzeptes eines Investors in 2010 letztendlich gescheitert sei. Karsten Plitt bezeichnete die Situation als sehr schwierig, da der Verein hiermit eine große Last zu tragen hat: Die immensen Kosten begründeten sich insbesondere mit hohem Energiebedarf. Die derzeitige Vermögenssituation des Vereins erlaube keine nachhaltigen Maßnahmen zur Energieeinsparung beziehungsweise Investitionen zur Renovierung der Innenräume.

Eine Förderung durch Zuschüsse sei aufgrund leerer öffentlicher Kassen aktuell und in absehbarer Zeit nicht zu erwarten. Man sei also darauf angewiesen, dass das Notwendigste in Eigenleistung erbracht werden müsse. Der Vorstand wünscht sich von daher dringend Unterstützung durch seine Mitglieder, so der Appell von Karsten Plitt und Ulrich Piechaczek.

- Ehrungen: Für jahrelange Treue zum Verein wurden etliche Sportkameraden auszeichnet: Für 25 Jahre Uwe Fischer. Hartmut Orlandt, Joachim Rakowski, Lutz-Peter Schoenwiese, Armin Tiemann und Heinz-Georg Temme halten dem Verein seit 40 Jahren die Treue und Lothar Cerny, Helmut Gradic, Georg-Otto Heinzerling und Ulrich Noll wurden für 50-jähriges Vereinsjubiläum ausgezeichnet und zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Als besonders erfreulich wertete Karsten Plitt die Tatsache, dass bis auf Heinz-Georg Temme, der sich entschuldigen ließ, alle Sportkameraden ihre Ehrung persönlich in Empfang nehmen konnten.


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